Gesundheitsdaten



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Was ist Gesundheitsberichterstattung (GBE)?

 

Grundlagen der Gesundheitsberichterstattung

Die GBE ist seit 1995 Aufgabe des öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGDG). Aufgabe der GBE ist es, die gesundheitliche Lage und Versorgung der Bevölkerung in der Region zu beschreiben und dabei vordringlichen Handlungsbedarf aufzuzeigen. GBE stellt Daten für die regionale Gesundheits- und Sozialpolitik bereit. Diese können als Grundlage für die medizinische Versorgungsplanung oder aber für die z.T. ebenfalls durch den öffentlichen Gesundheitsdienst geleistete Gesundheitsförderung und Prävention (siehe Regelkreis) dienen. Im Bodenseekreis liefert die GBE die Datenbasis für die in der Kreissatzung und dem Ausschuss für Soziales und Gesundheit verankerte Gesundheitsplanung, in der die Gesundheitskonferenz ein wichtiges Planungsgremium ist.

 

 

Tradition und Ziel der Gesundheitsberichterstattung

Die GBE ist in Baden-Württemberg und Deutschland noch relativ jung, kann international aber auf eine längere Tradition zurückblicken und hat durch gesundheitspolitische Programme wie die der WHO wesentliche Impulse erhalten. Ziel der GBE ist die Verbesserung der gesundheitlichen Lage und Versorgung der Bevölkerung über die Bereitstellung von Daten- und Informationsgrundlagen für die Gesundheits- und Sozialpolitik.

   

 

Datengrundlage der Gesundheitsberichterstattung

Für die GBE werden in erster Linie schon vorhandene Daten- und Informationsquellen herangezogen, eher selten werden eigenständig Daten erhoben. Für die GBE des Bundes und der Länder existieren so genannte Gesundheitsindikatoren, die eine Vergleichbarkeit der Daten unter den betrachteten Regionen und über die Zeit gewährleisten. Die GBE auf kommunaler Ebene kann sich zum Teil an diesen Indikatoren orientieren, soll jedoch auch spezifische, regional interessante Themenbereiche beleuchten.

 

 

Arbeitsweise in der Gesundheitsberichterstattung

Zur Dateninterpretation werden wissenschaftliche, vorzugsweise epidemiologische Methoden angewandt. GBE veröffentlicht ihre Ergebnisse sowohl in Form von Gesundheitsberichten wie auch über andere Medien, etwa Zeitungen oder eben das Internet. GBE ist auf Wiederholbarkeit angelegt und soll regelmäßig erfolgen.  

 

 
 

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