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Weitere Informationen

erhalten Sie auf der Projekthomepage des Bundes unter http://www.d115.de

Der direkte Draht in die Verwaltung: Behörden-Rufnummer 115

Die T-City Friedrichshafen in Kooperation mit dem Bodenseekreis sowie den Städten Überlingen, Markdorf und Meersburg und die Gemeinden Uhldingen-Mühlhofen, Kressbronn, Langenargen und Meckenbeuren gehören seit 8. Dezember 2009 zu den Modellregionen für das Projekt einer bundeseinheitlichen Behörden-Rufnummer 115

Unter der bundeseinheitlichen Rufnummer 115 ohne Vorwahl sind montags bis freitags von 8:00 bis 18:00 Uhr alle Stellen des Landratsamtes, die Rathäuser von Friedrichshafen, Überlinge, Markdorf, Meersburg, Kressbonn, Meckenbeuren, Langenargen und Uhldingen-Mühlhofen sowie die Finanzämter im Landkreis erreichbar (aus dem Festnetz und bei vielen Mobilfunkanbietern zum Ortstarif und kostenlos bei Flatrate).

 

115 zu Deutschlands besten Ideen gekürt

Die einheitliche Behördenrufnummer 115 ist in diesem Jahr einer der Preisträger beim Wettbewerb "365 Orte im Land der Ideen".

Aus rund 2.600 Bewerbungen wählte eine unabhängige Expertenjury 365 Preisträger aus, die sich ab 1. März mit regionalen Veranstaltungen der Öffentlichkeit vorstellen. Die einheitliche Behördenrufnummer 115 wird sich am 1. Juni anlässlich der Freischaltung der 115 in neuen Regionen präsentieren.

Als „Ausgewählter Ort“ repräsentiert die 115 gemeinsam mit den anderen Preisträgern im Jahr 2011 das Innovationspotenzial Deutschlands. Sie ist damit auch ein Aushängeschild für einen innovativen Bürgerservice der öffentlichen Verwaltung." Der Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ wird von der Standortinitiative "Deutschland – Land der Ideen" in Kooperation mit der Deutschen Bank durchgeführt. Unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten rückt der Wettbewerb Ideen und Projekte in den Mittelpunkt, die die Zukunft Deutschlands aktiv gestalten.

Eine Nummer für alles

Mitarbeiter/innen des Servicecenters

Egal, ob es um die Zulassung des Autos, den Personalausweis oder den Antrag auf Kindergeld geht: Wer die Rufnummer 115 wählt, landet automatisch im zentralen Service-Center des Landratsamts Bodenseekreis. Hier sind insgesamt 7 speziell geschulte Mitarbeiter im Einsatz, die eingehenden Anfragen entweder direkt beantworten oder den Anrufer an den zuständigen Sachbearbeiter in den jeweiligen Ämtern weiter leiten. „In vielen Fällen können unsere Mitarbeiter den Bürgern aber sofort weiterhelfen“, weiß Lothar Wölfle, Landrat des Bodenseekreises. „Denn von ihrem Arbeitsplatz greifen die Mitarbeiter direkt auf ein neues Wissensmanagement-System zu, in dem sie sämtliche Informationen zu mehr als 150 am häufigsten nachgefragten Leistungen der öffentlichen Verwaltung finden.“

Teilnehmende Gemeinden im Bodenseekreis

Die Städte

  • Friedrichshafen
  • Überlingen
  • Markdorf
  • Meersburg

sowie die Gemeinden

  • Uhldingen-Mühlhofen
  • Kressbronn
  • Langenargen
  • Meckenbeuren

sind die Modellregionen für das Projekt 115. Sie steuern detaillierte Informationen zu Ansprechpartnern und Zuständigkeiten in das kreisweit verfügbare Wissensmanagement ein, um schnelle Informationen im Erstkontakt zu ermöglichen. Für alle weiteren Kreisgemeinden stehen Basisinformationen zur Verfügung. Darüber hinaus werden eingehende Anfragen während der Öffnungszeiten in die Rathäuser weitergeleitet.

115 erstmals in einer ländlichen Region in Süddeutschland

Bis dato kann die 115 beinahe ausschließlich in einigen Metropolregionen und größeren Städten Deutschlands angewählt  werden. „Wir sind stolz darauf, dass die T-City und die umliegenden Bodenseegemeinden bundesweit zu den ersten Behörden im ländlichen Raum gehören, die die Behörden-Rufnummer 115 in der Praxis testen“, so Ferdinand Tempel, Leiter der T-City Repräsentanz. „Der Start von 115 bietet für die Städte und Gemeinden in der Region die Chance zusammenzuarbeiten und ist ein wichtiger Schritt, um Bürokratie abzubauen und den Service zu optimieren.“

Das Warten hat ein Ende

Dass es sich hier nicht nur um Wunschdenken handelt, beweisen die ersten Ergebnisse aus anderen Testregionen in Deutschland wie Hamburg oder Berlin. So konnten von den 170.000 Anrufen, die beispielsweise im Mai 2009 in den Service-Centern eingingen, rund 80 Prozent innerhalb von 30 Sekunden angenommen werden. „Unsere Erfahrungen zeigen, dass ein telefonisches Service-Center die Erreichbarkeit einer Behörde von 50 auf bis zu 90 Prozent steigern kann“, erklärt Gerhard Menzel vom Fachvertrieb Länder und Kommunen bei T-Systems. „Wir sind sicher, dass mit der einheitlichen Behörden-Rufnummer 115 eine neue Service-Ära in den Verwaltungen begonnen hat, in der die Suche nach dem richtigen Ansprechpartner und lange Wartezeiten in der Telefonschleife endgültig der Vergangenheit angehören.“