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Pressemitteilung im Auftrag des Regionalforums zur Ortsumfahrung Kluftern

Mittwoch 23.11.2016

Klarstellung des Regionalforums der „Verkehrsmediation Kluftern“ im Hinblick auf die Berichterstattung zur Neugründung der Bürgerinitiative „Zukunft Riedheim“

Zu Beginn des Mediationsverfahrens ist die Zusammensetzung des Teilnehmerkreises in einem eintägigen Startworkshop gemeinsam sorgfältig festgelegt worden. Den Beteiligten war es ein großes Anliegen, alle Betroffenen am Tisch zu haben. Riedheim war von Beginn an durch den Bürgermeister und den Ortsvorsteher vertreten. Zum Zeitpunkt des Verfahrensbeginns gab es in Riedheim noch keine Bürgerinitiative, die hätte beteiligt werden können. Lange vor Beginn des Mediationsverfahrens, bereits seit 2003, war bekannt, dass mit verschiedenen Trassenvarianten Riedheimer Interessen in Bezug auf die Weiterführung der Südumfahrung Markdorf zur B 31 neu bei Friedrichshafen berührt sein könnten.

In den Medien wurde berichtet, dass die Riedheimer sich bisher in dem Verfahren nicht hinreichend berücksichtigt fühlen. Tatsache ist, dass in der Mediation alle relevanten Themen bearbeitet werden und die Belange aller Ortschaften im Verfahren ausführlich zur Sprache kommen. Die Interessen aller betroffenen Ortschaften werden gleichberechtigt berücksichtigt. Für die Optimierung des Verkehrsnetzes zwischen Markdorf und Friedrichshafen-West, mit der Zielsetzung der Entlastung betroffener Ortsdurchfahrten, bestehen derzeit noch sechs Lösungsmöglichkeiten. Bewertungskriterien wie Auswirkungen auf Mensch und Umwelt, sowie die verkehrliche Wirksamkeit werden für jede Variante fundiert und schrittweise untersucht. Diese Kriterien bilden die Grundlage für die anstehende Priorisierung der zur Auswahl stehenden Lösungsansätze. Abschließend wird nochmals abgewogen, ob die Vorteile dieser Straßenbaumaßnahmen die damit einhergehenden Belastungen rechtfertigen. Ziel ist es, einen einvernehmlichen Lösungsvorschlag zu erarbeiten und diesen dem Kreistag und dem Gemeinderat Friedrichshafen zur Entscheidung vorzulegen. Damit Transparenz und Nachvollziehbarkeit gegeben sind, werden die Bewertungskriterien und die Arbeitsergebnisse der Öffentlichkeit vorgestellt.