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EU-Gelder für Jobchancen langzeitarbeitsloser Menschen

Donnerstag 22.12.2016

Um benachteiligten Menschen den Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen, stehen dem Bodenseekreis jährliche EU-Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) zur Verfügung. Damit wird zum Beispiel das Projekt BISS gefördert. Der Name steht für Beschäftigung mit integriertem suchtspezifischem Ansatz. BISS richtet sich an suchtmittelkonsumierende Menschen, die seit vielen Jahren arbeitslos sind. Das Ziel ist es, diesen Menschen eine tagesstrukturierende Beschäftigung  und eine Möglichkeit, sich mit der Suchterkrankung auseinanderzusetzen zu bieten, um damit die Chance auf einen beruflichen Wiederbeginn zu erhöhen.

BISS läuft seit April 2016 und wird durch das Gemeindepsychiatrische Zentrum (GPZ) gemeinsam mit der Suchtberatungsstelle der Diakonie in Friedrichshafen durchgeführt. Zwölf Personen nehmen aktuell teil. Der für die Mittelvergabe zuständige ESF-Arbeitskreis machte sich am 16. Dezember 2016 im GPZ ein Bild von der Projektarbeit. Bei dieser Gelegenheit wurde Günter Leininger aus dem ESF-Arbeitskreis verabschiedet, der 15 Jahre lang die  Arbeitgeberseite im Arbeitskreis vertreten hat. ESF-Geschäftsstellenleiterin Wiltrud Bolien vom Landratsamt dankte dem Manager eines großen Friedrichshafener Unternehmens für sein ehrenamtliches Engagement.


Bildinfo: Vertreter des ESF-Arbeitskreises im GPZ Friedrichshafen (v.l.): Michaela Alexandridis (GPZ), Barbara Mayer (Jobcenter Bodenseekreis), Günter Leininger (Arbeitgebervertreter), Alexander Matwejew (Arbeitnehmervertreter), Boris Selimovic (IHK), Kurt Caspari (Schulamt), Wiltrud Bolien (Landratsamt).
Foto: Landratsamt Bodenseekreis