Am 01.01.2013 traten die Verordnung (EG) 1099/2009 über den Schutz von Tieren zum Zeitpunkt der Tötung und eine neue nationale Tierschutz-Schlachtverordnung in Kraft.

Wer berufs- oder gewerbsmäßig regelmäßig Wirbeltiere betäubt oder tötet, hat gegenüber der zuständigen unteren Verwaltungsbehörde einen Sachkundenachweis zu erbringen.

Auch wer Tiere im Zusammenhang mit der Schlachtung handhabt, pflegt, betreut und ruhigstellt, muss über die dafür notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen.

Der Sachkundenachweis nach Verordnung (EG) 1099/2009 wird auf Antrag erteilt, wenn die Sachkunde im Rahmen einer erfolgreichen Prüfung nachgewiesen worden ist oder eine als gleichwertig anerkannte Qualifikation nachgewiesen wird (§ 4 Abs. 2 TierSchlV).

Sachkundebescheinigungen, die nach dem bis zum 31.12.2012 geltenden Recht ausgestellt wurden, sind noch bis 08.12.2015 gültig.

Schlachthofbetreiber müssen für diesen Bereich Standard-Arbeitsanweisungen erstellen und Aufzeichnungen über die Betäubung führen.