Nachbarschaftshilfe

Zusammenhalt ist in Zeiten von Corona besonders wichtig. Nicht nur ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen brauchen gerade Hilfe. Viele sind allein und auch Eltern, die parallel arbeiten und ihre Kinder betreuen müssen, kommen ohne Hilfe an ihre Grenzen.

Und so geht's

  • Hilfe anbieten
    Jeder kennt in der Nachbarschaft, im Verein oder in anderen Umfeldern Menschen, die jetzt möglicherweise einen hilfsbereiten Nachbarn gut gebrauchen könnten. Sprechen oder rufen Sie diese Menschen doch heute noch an. Das ist nicht aufdringlich, sondern aufmerksam.
    Sie kennen wirklich niemanden? Ein netter Aushang im Hausflur, am Laternenpfahl oder im Supermarkt wird sein Ziel nicht verfehlen.
  • Sie brauchen Hilfe?
    Nur Mut, Sie werden über die Hilfsbereitschaft Ihrer Mitmenschen überrascht sein, wenn Sie sie ansprechen oder einen kleinen Aushang machen.

Angebote und Initiativen in meiner Gemeinde

Plauschtelefon-Vermittlung "Offenes Ohr"

Vor allem ältere Menschen, die unter den Abstandsregeln und dem Alleinsein leiden, können sich hier melden. Wir vermitteln sie an ehrenamtliche Telefonpartnerinnen und -partner, die Zeit für einen Plausch und ein offenes Ohr haben. Dauer und Umfang der Patenschaft bestimmen die Telefonpartner selbst. Das Angebot ist natürlich kostenlos. Auch wer ehrenamtlich hier mitmachen möchte, kann sich bei der Servicestelle für Bürgerschaftliches Engagement melden:

montags bis freitags von 9:00 bis 12:00 Uhr, Tel. 07541 204-5605.

Weitere Infos im Flyer (pdf)

Vollmacht zum Geldabholen

Dieser spezielle Vollmachtsvordruck ist für Personen aus Risikogruppen gedacht, die sich so kleinere Geldbeträge von ihrem Konto mitbringen lassen können. Diese Vollmacht zum einmaligen Abheben von Bargeld ist betraglich begrenzt. Wichtig ist, dass sie jeweils komplett ausgefüllt wird und der Vollmachtgeber den Betrag auch in Worten einträgt. Trotz dieses Vordrucks empfehlen wir gerade jetzt, Einkäufe möglichst bargeldlos (zum Beispiel mittels Überweisung) zu bezahlen. Bereits heute nutzen auch sehr viele ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger die Möglichkeit des Homebankings.

Hilfe übers Internet

Es gibt viele pfiffige Online-Plattformen, über die Nachbarschaftshilfe vermittelt wird, zum Beispiel:

Bei allen Kontakten und Hilfen niemals vergessen:

  • Abstand halten und Hände waschen!
  • Wer selbst Symptome wie Husten, Schnupfen oder Fieber hat, sollte sich nicht in der Nachbarschafts-Hilfe einbringen. Das gilt auch für Menschen, die mit Erkrankten zusammenleben.

Pflegehelferinnen- und Pflegehelfer gesucht

Registrier-Plattform für freiwillige Pflege-Helfer
Viele Menschen, die derzeit nicht in der Pflege arbeiten, haben angeboten, während der Corona-Krise in Krankenhäusern sowie stationären und ambulanten Einrichtungen auszuhelfen. Die Vermittlungsplattform #pflegereserve bringt diese Freiwilligen schnell und unbürokratisch mit Einrichtungen zusammen. Gesucht werden examinierte Alten-, Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und -pfleger, Pflegehelferinnen und -helfer sowie Hauswirtschafts- und Betreuungskräfte.
https://pflegereserve.de/#/bw

Kliniken suchen freiwillige Helferinnen und Helfer
Wer eine Ausbildung oder Erfahrung im Medizin- oder Pflegebereich hat und helfen möchte, kann sich hier melden

Firmen können Schutzausrüstung spenden

Aufgrund der stetig steigenden Verbreitung des COVID-19-Virus und damit verbundener Lieferschwierigkeiten kann es in den nächsten Wochen vermehrt zu Engpässen an geeigneter Schutzausrüstung in Kliniken, Rettungsdiensten und Behinderten- und Pflegeeinrichtungen kommen. Um Patienten und medizinisches und Pflegepersonal vor Ansteckung zu schützen, bittet der Verwaltungsstab des Landkreises dringend um Unterstützung.

Viele Handwerksbetriebe und Unternehmen mussten inzwischen ihre Produktion und ihre Dienstleistungen verringern oder einstellen. Betriebe, die deshalb geeignete Schutzausrüstung derzeit nicht benötigen, werden gebeten, diese den Kliniken, Pflegediensten und sozialen Einrichtungen zu spenden.

Am dringendsten benötigt werden Schutzmasken, Schutzanzüge und Schutzbrillen.

Spender können sich über die Plattform https://schutz-spenden.de registrieren oder wenden sich direkt an den Brand- und Katastrophenschutz des Landkreises, der die Spenden kreisweit weiterverteilt.

Ansprechpartner:
Benjamin Cerny, Brand- und Katastrophenschutz
Tel.: 07541 204-3107
vb5@bodenseekreis.de  

Haben Sie Ideen? Brauchen Sie Hilfe?
Wir sind für Sie da:

Telefon
+49 7541 204 5605
E-Mail
buergerengagement@bodenseekreis.de
Zimmer
A 409, Albrechtstraße 75, Friedrichshafen
Telefon
+49 7541 204 5653
E-Mail
buergerengagement@bodenseekreis.de
Zimmer
A 409, Albrechtstraße 75, Friedrichshafen

Aktuelle Informationen zu Corona

Infos für Jugendliche