Rückblick auf die Kommunale Gesundheitskonferenz Bodenseekreis

Die Gesundheitskonferenz tagte am 16.11.2017 im Landratsamt mit 33 Teilnehmenden. Den Vorsitz hatte Herr Landrat Wölfle. Folgende Tagesordnungspunkte wurden behandelt:

  • Verabschiedung einer Geschäftsordnung für die Kommunale Gesundheitskonferenz (PDF) und Wahl eines Lenkungskreises
     
  • Finanzielle Förderung von Projekten nach § 4 der Landesrahmenvereinbarung zur Umsetzung der nationalen Präventionsstrategie
    Das Projekt Siegel Gesunde Schule wird als Beispiel vorgestellt, da sich hier eine Zusammenarbeit und finanzielle Beteiligung verwirklichen ließ. Ein aktueller Sachstandsbericht folgt weiter unten.
     
  • Beschluss zur finanziellen Unterstützung gesundheitsförderlicher Projekte
    Frau Gotzmer-Groß stellt zwei Projekte vor, die aus Sicht des vorbereitenden Gremiums durch die Gesundheitskonferenz gefördert werden sollen:
    1.  Projekt „Zirkusprojekt“ der Burgbergschule Überlingen
    2.  Projekt „Fortbildungen für Pflegehelferinnen aus Osteuropa und Supervision für Projektleiterin“ Gerda Dilger, ehrenamtlich engagiert

    Einstimmig wird beschlossen, die beiden vorgestellten Projekte finanziell zu fördern.

    In 2018 können erneut Projekte gefördert werden. Die Abgabefrist für Anträge ist der 25.06.2018. Die Unterlagen sind hier zum Herunterladen eingestellt.
     

Bericht über aktuellen Stand des Projektes „Wer ist anders und warum eigentlich - nicht?“
Zum Zeitpunkt der Gesundheitskonferenz befand sich das Projekt noch in der Konzeptionsphase. Inzwischen sind erste Termine in Schulen vorgesehen. Ein aktueller Sachstandbericht folgt weiter unten. 
 

Bericht aus dem Arbeitskreis Palliativversorgung
Der Arbeitskreis verfolgt das Ziel die Angebote der Palliativversorgung im Bodenseekreis kontinuierlich und bedarfsgerecht weiter zu entwickeln und weiter zu verbessern. Ein aktueller Sachstandsbericht folgt weiter unten.
 

Das vollständige Protokoll der Gesundheitskonferenz zur Nachlese (PDF).

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Informationsmaterial

Aktuelles aus Arbeitsgebieten der Gesundheitsförderung und Prävention

Arbeitskreis Palliativversorgung im Bodenseekreis

Derzeit berät ein Facharbeitskreis der kommunalen Gesundheitskonferenz unter der Moderation des Gesundheitsamtes über mögliche Verbesserungen und Herausforderungen der Palliativversorgung im Bodenseekreis.

Ziel ist es medizinische, pflegerische, psychologische und seelsorgliche Hilfen und Angebote von schwerstkranken und sterbenden Menschen flächendeckend im Bodenseekreis anbieten zu können. Neben stationären Angeboten in den Krankenhäusern und Pflegeheimen sind vor allem allgemeine und spezialisierte ambulante Versorgungsstrukturen notwendig. Dies spiegelt sich auch in den Zahlen des DAK Pflegereports 2016 wider. Trotz dessen, dass 80 % der Pflegebedürftigen zu Hause sterben möchten, versterben tatsächlich 80 % in Institutionen.

Neben der allgemeinen ambulanten Palliativversorgung (AAPV) sind hier vor allem Angebote der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) gefragt. Die derzeitige Versorgung im Rahmen der SAPV wird abgedeckt von Clinic Home Interface, angesiedelt am Elisabethenkrankenhaus in Ravensburg.

Die aktuellen Bemühungen zielen darauf ab, ambulante Strukturen im Bodenseekreis weiterzuentwickeln und auch Pflegeheime zum Thema zu sensibilisieren. Dies betrifft u. a. auch Fragen zu Notfallplänen für schwerstkranke und sterbende Menschen.

Für Fragen und Anregungen steht Ihnen im Gesundheitsamt Frau Gotzmer-Groß zur Verfügung.

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AOK-Online-Wegweiser für Angebote in der Palliativversorgung

Betroffene können sich online darüber informieren, welche palliativmedizinischen Versorgungs- und Beratungsangebote es in ihrer Nähe gibt. Der AOK-Palliativwegweiser bietet Nutzern die Möglichkeit, nach Eingabe von Postleitzahl oder Ort, Angebotsart sowie Leistungskategorie gezielt nach besonders qualifizierten Einrichtungen zur Hospiz- und Palliativversorgung zu suchen und Informationen einzuholen. Ergänzt wird das Online-Angebot durch Angaben zu Selbsthilfegruppen, zur Telefonseelsorge und zu den Pflegeberatern der AOK. Mit dem Palliativwegweiser der AOK finden Betroffene die palliativen Beratungs- und Versorgungsangebote - auch speziell für den Bodenseekreis. Zusätzlich bietet der Palliativwegweiser auch weiterführende Informationen zu den Themen Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung.

Unter der Adresse www.aok-bw.de/palliativwegweiser ist das neue Angebot für alle Interessierten frei zugänglich. Mehr Infos gibt es auch in allen AOK-Kundencentern vor Ort.

Ansprechpartnerin

AOK - Die Gesundheitskasse 
Bodensee-Oberschwaben

Stefanie Dewor
Charlottenstraße 49
88212 Ravensburg
stefanie.dewor@bw.aok.de

BKK GILDEMEISTER-SEIDENSTICKER unterstützt Siegel Gesunde Schule

Zum ersten Mal ist es gelungen über die Kommunale Gesundheitskonferenz Bodenseekreis ein etabliertes kreisweites Präventionsprojekt mit Präventionsgeldern aufzustocken, die über die neue Gesetzgebung (Präventionsgesetz, 2015) für den Setting-Ansatz zur Verfügung stehen.

Mit dem Setting-Ansatz ist gemeint, dass Gesundheitsförderung in der Lebenswelt Schule systematisch integriert wird. Konkret: es wird eine systematische Bestandserhebung gemacht (vgl. Antrag auf ein Siegel) und die Weiterentwicklung geplant. Es werden Verhältnisse gesundheitsfördernd gestaltet und pädagogische Angebote zur Verhaltensprävention gemacht.

Schulen, die sich für ein Siegel in 2018 bewerben, beschreiben ihren „IST-Zustand“, ihre Ziele sowie ggfs. Unterstützungsbedarf. Für die Unterstützung kann die AG Bildung & Gesundheit mit derzeit 27 Mitgliedern, Know-how und erstmals auch finanzielle Leistungen anbieten.

Diese Möglichkeit eröffnete sich, aufgrund einer Kooperationsvereinbarung mit der BKK GILDEMEISTER-SEIDENSTICKER für den aktuellen Siegelturnus (2017 - 2020). Hinweis: Die aktuelle Bewerbungsphase ist abgeschlossen, die Siegelverleihung findet am 24.10.2018 statt.

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Neu im Bodenseekreis: Schulprojekt „Wer ist anders und warum eigentlich - nicht?“

Am 20.02.2018 startet die Umsetzung mit dem ersten Schulprojekttag in der Bodensee Schule St. Martin in Friedrichshafen. Das Konzept des Schulprojekts sieht vor, über Wissensvermittlung, Diskussion, Rollenspiel, Gruppenarbeit und Berichte von Erfahrungsexperten zu erarbeiten, wie Jugendliche persönlichen Krisen oder Schwierigkeiten begegnen können. Ziel ist es dabei psychische Erkrankungen und Symptome kennen zu lernen, Handlungskompetenz im Umgang mit eigenen Problemen, Stresssituationen und Schwierigkeiten zu erlangen und Toleranz und Akzeptanz gegenüber psychisch Erkrankten zu entwickeln.

Die meisten Menschen haben im eigenen familiären Umfeld oder im Bekanntenkreis Erfahrungen mit psychischen Erkrankungen gemacht. Das Schulprojektteam aus Fachkräften des Sozialpsychiatrischen Dienstes der Pauline 13 e. V. und psychiatrieerfahrenen Personen regt die Auseinandersetzung mit diesen Erfahrungen an und fördert damit die Bewusstseinsbildung und seelische Gesundheit der Jugendlichen.

Das Projekt ist geeignet für Schülerinnen und Schüler (ab 9. Klasse) und erstreckt sich über einen Veranstaltungsblock von 4 - 5 Unterrichtsstunden.

Ansprechpartner/in

Bildungsangebote zu Gesundheitsförderung und Prävention bei der VHS

Neben dem gewohnten Kursangebot aus Bewegung, Entspannung und Ernährung veranstaltet die VHS neu: 

  • Samstag, 17.03.2018: „Lach-Yoga“ (Uhldingen)
  • Dienstag, 20.03.2018: Vortrag „Kneipp für Einsteiger“ über die 5 Säulen der Kneipp-Behandlung (Meckenbeuren)
  • Dienstag, 17.04.2018: Vortrag „Mein persönliches Gesundheitsmanagement“ über gesunden Lebensstil und sinnvolle Vorsorgemaßnahmen (Markdorf)

Weitere Informationen und Anmeldung unter www.vhs-bodenseekreis.de

AOK - Die Gesundheitskasse unterstützt Projekt „Mediation und Tat-Ausgleich“

In Zusammenarbeit mit dem AGJ-Fachverband für Prävention und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg e. V. wird in 2018 ein zehntägiges Seminar in Friedrichshafen durchgeführt und die Umsetzung im schulischen Umfeld fachlich begleitet. In der Fortbildung werden Inhalte vermittelt, um Konflikte zwischen einzelnen Kindern und Jugendlichen konstruktiv zu bearbeiten und Streitschlichtungsverfahren als Multiplikator anzuleiten. Zielgruppe sind Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter oder andere pädagogische Mitarbeiter, sowie die Schulklassen selbst.

Mediation und Tat-Ausgleich sind Rituale zur Konfliktbearbeitung, die Kindern und Jugendlichen soziale und emotionale Entwicklungsschritte ermöglichen. Sie lernen, wie sie sich konstruktiv mit anderen auseinandersetzen und sich gewaltfrei wehren können. Ziel ist die Lösung von beidseitig (Mediation) und einseitig (Tat-Ausgleich) verursachten Konflikten. Da ungelöste Konflikte das seelische Wohlbefinden beeinträchtigen können und u. a. zu Sucht- oder Gewaltverhalten führen können, wird damit ein Beitrag zur Gesundheitsförderung geleistet.

Die Maßnahme bezieht sich auf Verhaltens- und Verhältnisprävention in der Schule und wird im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung finanziell gefördert von der AOK - Die Gesundheitskasse Bodensee-Oberschwaben. Hinweis: die Veranstaltung ist bereits ausgebucht!

Über die Vernetzung der drei Fachstellen im Landratsamt: Bildungsregion Bodenseekreis, Kommunale Suchtbeauftragte und Beauftragte für Suchtprophylaxe, sowie Gesundheitsförderung im Gesundheitsamt wird dieses Angebot organisiert.

Ansprechpartnerin

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+49 7541 204 5291
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+49 7541 204 7291
E-Mail
theresa.santoro@bodenseekreis.de
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A 412/413, Albrechtstraße 75, Friedrichshafen

Genuss-Workshop - Abrufangebot für Institutionen/Arbeitgeber im Bodenseekreis

Selber machen, die Mahlzeiten (wieder) mehr in den Mittelpunkt stellen und Wert schätzen - das sind die Grundgedanken von MACH'S MAHL - einer Offensive des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR). Siehe auch: www.machs-mahl.de.

Im Rahmen dieser Offensive bieten wir einen Genuss-Workshop an, denn Genuss ist eine positive Sinneserfahrung, die mit Wohlgefühl einhergeht. Daher sind Menschen, die genießen in der Regel gesünder.

Wer im Berufsalltag viel unterwegs ist und von Termin zu Termin eilt, findet oft wenig Zeit für Pausen oder entspannte Mahlzeiten. Häufig wird Essen und Trinken zur Nebensache. Stress, Reizüberflutung etc. führen dazu, dass wir verlernen zu genießen. Die Sinne stumpfen mit der Zeit ab, Genuss und Gesundheit geraten aus dem Gleichgewicht.

Doch gerade Essen und Trinken ermöglichen eine Auszeit, wirken entspannend und geben wieder Kraft. Im Workshop wird die gesundheitliche Seite des Genusses beleuchtet und die Teilnehmer finden eigene Wege, wie sie mehr Genussmomente in ihren hektischen Alltag einbauen können. Bei einem kleinen aber eindrucksvollen Genusstraining mit Kostproben (Sensorik) wird die Wahrnehmung durch unsere 5 Sinne geschult.

Ziel ist es, die Teilnehmer zu befähigen ihre „Kraft-Tankstellen“ zu finden, um Belastungen im Alltag ausgleichen zu können.

Der Workshop „Essen zwischen Hektik und Genuss - mit Genuss dem beruflichen Stress entgegenwirken“ wird für mind. 6 bis maximal 12 Teilnehmer gegen einen Unkostenbeitrag (Lebensmittel) von 5 Euro pro Person angeboten.

Interessierte Institutionen/Arbeitgeber richten ihre Anfrage bitte an Frau Heß-Böhlen.

Neues Gruppenangebot im Bodenseekreis: Die Regenbogen-Kids

Kinder aus Familien, in denen die Eltern unter einer psychischen Erkrankung oder Suchterkrankung leiden, können sich ab März 2018 in einer professionell angeleiteten Gruppe treffen. Ziel ist es, in spielerischer Form soziale Kompetenzen und das Selbstvertrauen der Kinder und Jugendlichen (zwischen 8 und 15 Jahren) zu fördern und zu stärken. Die Gruppe gibt Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit

  • aus Stolpersteinen im Leben Neues zu lernen 
  • sich innerlich zu stärken
  • Wege zu finden um Herausforderungen bewältigen zu können
  • die Erfahrung zu machen, etwas bewegen zu können und sich gut zu fühlen.

Die Leitung der Gruppe übernehmen Mitarbeiter/innen der Psychologischen Suchtberatungsstelle der Diakonie, der Psychologischen Familien- und Lebensberatungstelle der Caritas jeweils in Friedrichshafen und der Psychologischen Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche der Caritas in Überlingen.

Ansprechpartnerin

Psychosozialen Beratungs- und
ambulanten Behandlungsstelle für
Suchtkranke und Suchtgefährdete

Johanna Arnold
Katharinenstr. 12
88045 Friedrichshafen

Tel.: 07541 950180
arnold@diakonie-rv.de

Familientreffs im Bodenseekreis - wohnortnahe Anlaufstellen und Begegnungsorte

In der Prävention kommt der Familienanfangsphase eine besondere Bedeutung zu. Familientreffs ermöglichen den frühzeitigen Kontakt zu Familien ab Beginn der Schwangerschaft und zu Familien in unterschiedlichen Lebensphasen und Lebenssituationen.

Familientreffs schaffen Begegnungsmöglichkeiten und bieten eine Vielfalt an Bildungsangeboten, um Erziehungskompetenz und Erziehungsverantwortung von Eltern, Großeltern und anderen Betreuungspersonen zu stärken.

Durch die Schaffung eines förderlichen Erziehungsklimas, werden Kinder und Jugendliche in ihrer Persönlichkeit und Entfaltung gestärkt und Ressourcen für ein gesundes und selbst bestimmtes Leben gefördert.

Angebote/Leistungen der Familientreffs sind:

  • Familienbesuche: Begrüßungsgeschenk der Städte und Gemeinden, Willkommensmappe; bürgernahe Beratung und Information über Angebote und Unterstützungsmöglichkeiten
  • Familienhebammensprechstunden
  • Fachlich begleitete Babytreffs, Krabbelgruppen/Eltern-Kind-Gruppen
  • Offene Mütter-Väter-Elterntreffs/Elterncafés
  • Elternkurse - Elterngesprächskreise - Vorträge
  • Angebote im Rahmen des Landesprogrammes STÄRKE 
  • Kinderbetreuung parallel zu Elternangeboten
  • Interkulturelle Familienbildung
  • Zielgruppenorientierte Angebote
  • Generationsübergreifende Aktivitäten
  • Kompass- Integrationslotsen
  • Unbürokratische Beratung und Information
    • Präsenz der sozialpädagogischen Fachkraft des Jugendamtes im Familientreff 
    • Sprechzeiten der sozialen Dienste des Jugendamtes
    • Sprechzeiten und Beratungsangebote verschiedener Behörden und Institutionen

Informations-, Beratungs- und Beschwerdestelle für Menschen mit psychischer Erkrankung (IBB-Stelle) neu eröffnet

Ende Januar 2018 wurde in der Kleinebergstraße 6 in Friedrichshafen eine Beratungsstelle für psychisch erkrankte Menschen und deren Angehörige neu eröffnet.

Die IBB-Stelle arbeitet gemäß den Vorgaben des Landes-Psychisch-Krankenhilfe-Gesetzes (PsychKHG) unabhängig.

Dem Team der IBB-Stelle gehören die Patientenfürsprecherin, von psychischer Erkrankung Betroffene, Angehörige und Fachkräfte an.

Die Beratungsstelle hat jeweils dienstags von 14:00 - 16:00 Uhr geöffnet.

Ansprechpartner

Tel.: 07541 8311460
Mobil: 0159 01400246
ibb-bodenseekreis@web.de

„Mittendrin 2018“

Am Samstag, 09.06.2018, findet auf der Uferpromenade in Friedrichshafen das Inklusionsfest „Mittendrin“ zum fünften Mal statt. Menschen mit und ohne Behinderungen aus ca. 40 Einrichtungen und Institutionen im Bodenseekreis werden gemeinsam feiern. Ganz im Sinne der Inklusion sind alle Interessierten eingeladen, dem vielfältigen Bühnenprogramm zu folgen, sich kulinarisch verwöhnen zu lassen, mit den Marinekuttern zu segeln und noch viele weitere Mitmachangebote wahrzunehmen.

Keine Anmeldung - einfach vorbeikommen!

Fachtag: „Gut versorgt?“ - Menschen mit geistiger Behinderung in unserem Gesundheitssystem

Menschen mit geistiger Behinderung haben oftmals einen erheblichen Mehrbedarf bei der gesundheitlichen Versorgung hinsichtlich der Faktoren Zeit, Kommunikation, Behandlung und Begleitung. In dieser Hinsicht steht das Gesundheitssystem vor der Herausforderung, sich inklusiv auszurichten und den besonderen Ansprüchen von Menschen mit Behinderung gerecht zu werden.

Hierzu hat die Kreisbehindertenbeauftragte gemeinsam mit Angehörigen und Fachkräften aus den Behinderten-Einrichtungen einen Fachtag organisiert. Hauptreferent des Fachtags war Prof. Dr. med. Michael Seidel aus Bielefeld-Bethel. Mit seinem Vortrag: „Medizinische Versorgung von Menschen mit geistiger Behinderung unter dem Aspekt der Inklusion“ führte er sehr anschaulich in das Thema ein.

Anschließend haben die nahezu 100 Teilnehmenden in Workshops die unterschiedlichen Aspekte und Erfahrungen vertiefend diskutiert.

Der vorbereitende Arbeitskreis wird sich weiterhin dem Thema widmen, um langfristig Verbesserungen in der Gesundheitsversorgung von Menschen mit Behinderungen im Bodenseekreis zu erzielen. Die Tagungsdokumentation kann bei Dorothea Horn angefordert werden.

Ansprechpartnerin

Telefon
+49 7541 204 5087
E-Mail
dorothea.horn@bodenseekreis.de
Zimmer
A 411, Albrechtstraße 75, Friedrichshafen

Workshop „Barrierefreiheit für Menschen mit psychischen Erkrankungen“

Barrierefreiheit für Rollstuhlfahrer/innen oder sehbehinderte Menschen - dazu fällt jedem etwas ein. Barrieren für Menschen mit psychischer Erkrankung sind oft nicht auf den ersten Blick sichtbar. Was schränkt für die Betroffenen die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft ein und wie können die unsichtbaren Barrieren vermindert und überwunden werden?

40 Teilnehmenden haben in einem Workshop im Herbst 2017 mit Sissy Wiedemann und Kathrin Roßberg von der „BRÜCKE“ in Lübeck unterschiedliche Barrieren (u. a. Wohnen, Arbeiten, psychiatrische Versorgung) thematisiert, diskutiert und mögliche Lösungsansätze in den Blick genommen. Für nähere Informationen zu diesen genannten Themen wenden Sie sich bitte an Frau Horn.

Ansprechpartnerin

Telefon
+49 7541 204 5087
E-Mail
dorothea.horn@bodenseekreis.de
Zimmer
A 411, Albrechtstraße 75, Friedrichshafen

Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen

Neue Selbsthilfegruppen 2017 im Bodenseekreis:

  • ADHS-Selbsthilfegruppe für betroffene Eltern
  • Selbsthilfegruppe Parkinson - Region Bodensee 
  • Selbsthilfegruppe Soziale Phobien - Angst und Unsicherheit im Umgang mit anderen Menschen
  • Väteraufbruch für Kinder e. V. Region Bodensee-Oberschwaben
  • Frauenselbsthilfe nach Krebs e. V., Gruppe Meersburg/westlicher Bodenseekreis - ONCO-CAFE
  • Selbsthilfegruppe Junge Zwängler - Junge Erwachsene gemeinsam gegen den Zwang
  • Selbsthilfegruppe Hochsensibel & Glücklich
  • SLAA - Anonyme Sex- und Liebessüchtige, Gruppe Ravensburg/Bodensee

Neuer Selbsthilfe-Wegweiser:
Mehr Informationen zu den Selbsthilfe-, Bewegungs- und Hospizgruppen erhalten Sie hier.

Neuer KISS-Jahresbericht:
Den Jahresbericht 2017 der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen (KISS) erhalten Sie hier

Alle Druckerzeugnisse sind erhältlich unter: selbsthilfe@bodenseekreis.de

Engagement in Aktion - Das Netzwerk Bürgerschaftliches Engagement gibt Einblicke

Mit einer Vernissage am 12.04.2018 eröffnet Herr Landrat Wölfle die Ausstellung „Engagement in Aktion“ des Netzwerks Bürgerschaftliches Engagement Bodenseekreis. Mit der Ausstellung wird dem Bürgerschaftlichen Engagement im Bodenseekreis und dem des Netzwerks in einer bisher nie dagewesenen Art und Weise ein Gesicht gegeben.

Die Idee für diese Ausstellung, die die Mitglieder des Netzwerks in ihrem Tun vor Ort in den Fokus nimmt und somit das Netzwerk in seiner ganzen Vielfältigkeit professionell darstellt, kam von den Mitgliedern des Netzwerks selbst. „Wir wollen den Mitgliedern die Möglichkeit geben ihr Tun für und mit den Menschen im Bodenseekreis sichtbar zu machen und das Netzwerk in seiner ganzen Lebendigkeit darstellen.“ So die Vorstellung der Steuergruppe des Netzwerks.

Die Person, die das Talent besitzt, mit einer Kamera die Botschaft des Engagements der Mitglieder und des Netzwerks in starke Bilder umzusetzen wurde in dem bekannten Fotografen Felix Kästle aus Friedrichshafen gefunden. Seine ganze Kreativität und Erfahrung flossen in die Bilder ein.

Die Ausstellung wird im Foyer des Landratsamtes in der Albrechtstraße 77 bis zum 09.05.2018 zu sehen sein und ist öffentlich und kostenfrei zugänglich.

Sie sind herzlich eingeladen an der Vernissage teilzunehmen. Bitte melden Sie sich dazu einfach bis zum 09.04.2018 unter buergerengagement@bodenseekreis.de an.

Servicestelle
Bürgerschaftliches Engagement

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+49 7541 204 5605
E-Mail
buergerengagement@bodenseekreis.de
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Fax
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E-Mail
buergerengagement@bodenseekreis.de
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A 408, Albrechtstraße 75, Friedrichshafen

Redaktion:         Christine Topcu   -   Landratsamt Bodenseekreis   -   Gesundheitsamt   -   Tel.: 07541 204-5836   -   E-Mail: gesundheitsfoerderung@bodenseekreis.de