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Bestimmungshilfen für die häufigsten Arten am Amphibienzaun
Erdkröte
Haut warzig* , in der Regel kaum gefleckt. Kopf stumpf, auffällige Drüsenleiste an den Kopfseiten. Iris kupferfarben-orange. Bewegt sich in der Regel (langsam) laufend.
* Unabhängig von der Verwandtschaft werden im Deutschen die Arten meist mit warziger Haut als 'Kröten' bezeichnet: Erdkröte, Geburtshelferkröte, Feuerkröte (= Gelbbauchunke), die Arten mit glatter Haut als 'Frösche' (Grasfrosch, Wasserfrosch, Laubfrosch usw.)
Grasfrosch
Haut glatt, in der Regel mit Fleckenzeichnung auf dem Rücken und an den Beinen; charakteristischer dunkler Schläfenfleck zwischen Auge und Mundwinkel. Kopf spitz, ohne auffällige Drüsenleisten. Iris nicht kupferfarben. Bewegt sich in der Regel hüpfend, meist viel lebhafter als die Erdkröte. Unterscheidung von den anderen Braunfröschen siehe unten.
Grünfrösche
Frisch aus dem Winterquartier kommende Tiere am Zaun sind oft sehr dunkel und dann u. U. mit Grasfröschen zu verwechseln. Kein Schläfenfleck. Unterscheidung der Grünfrösche untereinander siehe unten.
Bergmolch
Um 10 cm lang, oberseits sehr dunkel, Bauch- und Kehlenunterseite einfarbig breit orangefarben. Kein Rückenkamm, Männchen mit 1-2 mm hoher Rückenleiste.
Teichmolch
Um 10 cm lang, oberseits bräunlich lehmfarben, unterseits mit schmal orangefarbener Bauchmitte; Männchen mit kräftigen schwarzen Punkten auf Bauch und Kehle und mit hohem Rückenkamm (bei Tieren im Fangeimer ist der Rückenkamm oft schwer erkennbar).
Kammmolch
Wesentlich größer als Berg-/Teichmolch, um 15 cm. Oberseits dunkel bis schwarz, unterseits briefkastengelb mit großen schwarzen Flecken. Schwanzseiten mit hellem unscharfem Längsband. Männchen mit hohem Rückenkamm (bei Tieren im Fangeimer oft schwer erkennbar).
