Michael Fischer erhält Bevölkerungsschutz-Ehrenzeichen des Landes

Für seine Verdienste um den Bevölkerungsschutz im Bodenseekreis wurde der stellvertretende Kreisbrandmeister Michael Fischer mit dem Bevölkerungsschutz-Ehrenzeichen des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet. Innenminister Thomas Strobl überreichte die hohe Ehrung, die besonderes Engagement im Zivil- und Katastrophenschutz würdigt, bei einem Festakt für insgesamt 22 ausgezeichnete haupt- und ehrenamtliche Einsatzkräfte am 24. März 2026 in Stuttgart. Fischers Auszeichnung gründet auf über 40 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit in mehreren Schlüsselpositionen bei der Feuerwehr und im Bevölkerungsschutz.

Sein Engagement begann bereits 1981 in der Jugendfeuerwehr und führte ihn über verschiedene Führungspositionen bis zum Amt des stellvertretenden Kreisbrandmeisters, das er seit 2017 als Ehrenbeamter ausübt. Besondere Anerkennung fand sein Wirken als organisatorischer Leiter des Führungsstabes bei der Bewältigung der Flugzeugkollision über Überlingen im Jahr 2002. Auch bei der Organisation großer Katastrophenschutzübungen und als langjähriger Ausbilder für Feuerwehrkräfte im gesamten Landkreis hat sich Fischer verdient gemacht. Jüngst bewies Michael Fischer seine organisatorischen Fähigkeiten und seine Führungsstärke während der Corona-Pandemie, als er den Aufbau und Betrieb des Kreisimpfzentrums leitete.

Der Erste Landesbeamte des Bodenseekreises, Christoph Keckeisen, der den Ehrungsvorschlag beim Ministerium eingereicht hatte, betont in seiner Begründung: „Auf das Organisationsgeschick, die Führungsqualitäten und den fachlichen Weitblick von Herrn Fischer konnte und kann sich der Bodenseekreis immer verlassen. Er ist eine tragende Säule unseres Bevölkerungsschutzes.“