Bodenseekreis: Aktuelle Meldungen http://www.bodenseekreis.de de_DE Bodenseekreis Mon, 06 Dec 2021 03:43:35 +0100 Mon, 06 Dec 2021 03:43:35 +0100 TYPO3 EXT:news Südumfahrung Markdorf wird gebaut https://www.bodenseekreis.de/aktuelles/artikel/2021/12/suedumfahrung-markdorf-wird-gebaut/ Der Kreistag des Bodenseekreises hat in einer Sondersitzung am 3. Dezember 2021 mit deutlicher Mehrheit beschlossen, dass die Kreisstraße 7743 „Südumfahrung Markdorf“ gebaut werden soll. Infos zum Projekt in den Unterlagen zur Sitzung unter https://www.bodenseekreis.de/politik-verwaltung/kreistag/kreistag-online/

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Fri, 03 Dec 2021 18:10:44 +0100
Pflegebedürftige und Pflegekräfte schützen, Isolation der Menschen vermeiden: Heimkonferenz im Bodenseekreis zieht Zwischenfazit in der Pandemie https://www.bodenseekreis.de/aktuelles/artikel/2021/12/pflegebeduerftige-und-pflegekraefte-schuetzen-isolation-der-menschen-vermeiden-heimkonferenz-im-bodenseekreis-zieht-zwischenfazit-in-der-pandemie/ Zum siebenten Mal lud Sozialdezernent Ignaz Wetzel zusammen mit der Heimaufsicht und den Unfallversicherungsträgern BGW und Unfallkasse BW die Pflegeeinrichtungen im Bodenseekreis zur Heimkonferenz ein. Am 8. November 2021 in die Ludwig-Roos-Halle in Ettenkirch zogen die rund 50 Teilnehmenden ein Zwischenfazit der vergangenen anderthalb Pandemie-Jahre. Der Tenor war, in den kommenden Monaten weiterhin eng zusammenzuarbeiten, um Ausbrüche in den Heimen möglichst zu vermeiden, gleichzeitig aber auch die Menschen nicht unnötig zu isolieren. Sozialdezernent Wetzel nutzte die Veranstaltung, um den ehemaligen Bundestagsabgeordneten Lothar Riebsamen zu verabschieden, der die Heimkonferenzen mit ins Leben gerufen hatte und seither die bundespolitische Perspektive einbringt.  

Tobias Günther von der BruderhausDiakonie und Lars Kehling von der Diakonie Pfingstweid berichteten gemeinsam von ihren Erfahrungen während der Pandemie: „Die Bewohnerinnen und Bewohner haben besonders zu Beginn unter Besuchseinschränkungen und Isolation gelitten. Wir haben aber auch neue Wege gefunden, damit die Menschen mit ihren Angehörigen in Kontakt bleiben können – auch mit Hilfe moderner Technik.“ Neben den Pflegebedürftigen selbst seien auch die Beschäftigten in den Einrichtungen hohen Belastungen, körperlich wie emotional, ausgesetzt gewesen. Besonders hervorgehoben haben Günther und Kehling den Zusammenhalt im Landkreis. Alle hätten so gut es geht zusammengearbeitet: die Kolleginnen und Kollegen, die Einrichtungen untereinander und mit den Aufsichts- und Prüfinstitutionen. Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten diese Erfahrungen bestätigen und lobten die Unterstützung besonders von Heimaufsicht und Gesundheitsamt, aber auch vom Medizinischen Dienst und den Unfallversicherungsträgern.

Edith Hafner von der Heimaufsicht des Landratsamts sagte zu, die Heime in der aktuellen vierten Welle der Pandemie weiter zu unterstützen „Wir werden die regelmäßigen Videokonferenzen mit den Einrichtungen fortführen und auch anlassbezogen mit den Kolleginnen und Kollegen von Gesundheitsamt und Sozialamt die Heimleitungen beratend begleiten.“ Auch die Reaktivierung eines Personal-Pools, organisiert durch das Landratsamt wurde angeboten. „Alles in allem haben die Heime im Landkreis die Herausforderungen der Pandemie bislang sehr gut bewältigt“, war sich Edith Hafner mit Jutta Morawetz vom Gesundheitsamt in einem gemeinsamen Vortrag einig.

Katharina Beißert von der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) stellte die Krisenberatung der Unfallversicherung für Beschäftigte und Führungskräfte vor. „Gemeinsam mit der Unfallkasse Baden-Württemberg werden wir außerdem weitere Angebote machen, um gerade Führungskräfte dabei zu unterstützen, ihre Führungsaufgaben gesundheitsorientiert wahrzunehmen“, kündigte Beißert an. Ralf Köhnlein, ebenfalls von der BGW, verwies auf die Aktivitäten der BGW auf Bundesebene. „Wir stehen seit Pandemiebeginn im regelmäßigen Austausch mit den verschiedenen Ministerien in Berlin und bringen die Perspektive des Arbeits- und Gesundheitsschutzes der Pflegenden in die Diskussion ein. Auch Ihre Anliegen hier im Bodenseekreis werden wir auf übergeordneter Ebene vertreten“, sagte Köhnlein zu.

Die offene Diskussion bei der Heimkonferenz machte auch den Ernst der Lage deutlich. Die Fragen „Wie gehe ich mit ungeimpften Mitarbeitern um?“ und „Warum muss man in der Gastronomie aktuell mindestens einen PCR-Test vorlegen, aber beim Besuch eines Heimes nicht?“ zeigten, wie groß die Sorge der Teilnehmenden vor einem Eintrag des Virus in ihre Einrichtungen ist und wurden auch kontrovers diskutiert.

Wie in Vorjahren begleitete der nunmehr ehemalige Bundestagsabgeordnete des Bodenseekreises Lothar Riebsamen die Veranstaltung und blickte auf zwölf Jahre Pflegepolitik auf Bundesebene zurück. In diesen Jahren habe man seitens des Gesetzgebers viel für alte und hilfebedürftige Menschen erreicht. Riebsamen erinnerte beispielsweise an die Erfolge bei der Entbürokratisierung sowie bei der Neuformulierung des Pflegebedürftigkeitsbegriffs und der damit verbundenen verbesserten Versorgung von Menschen mit Demenzerkrankungen. In der letzten Legislaturperiode konnte man außerdem die Finanzierung von 13.000 neuen Pflegepersonen sicherstellen und wichtige Schritte hin zu einer besseren Personalausstattung und Finanzierung der Pflege erreichen. „Weitere Schritte sind in den nächsten Jahren zu gehen“, so Riebsamen. „Wir dürfen dabei aber nicht vergessen, dass gute Pflege nicht allein durch Gesetze gemacht wird, sondern Aufgabe und Thema der ganzen Gesellschaft ist“, zog er als Fazit und wünschte allen in der Pflege Engagierten für ihre Aufgabe weiterhin viel Kraft und Erfolg. Sozialdezernent Wetzel bedankte sich für Riebsamens bemerkenswertes Engagement: „Sie haben seinerzeit die erfolgreiche Kooperation von Landratsamt, Unfallversicherungsträgern und Medizinischem Dienst im Bodenseekreis mit initiiert und unsere Aktivitäten aus bundespolitischer Perspektive immer fachkundig begleitet. Das war für die Zusammenarbeit der Pflege-Akteure im Bodenseekreis von großem Wert.“

Die jährlichen Heimkonferenzen im Bodenseekreis sind Teil einer Kooperation der Aufsichtsbehörden des Landkreises mit den Unfallversicherungsträgern und dem Medizinischen Dienst. Seit Ende 2013 arbeiten im Bodenseekreis alle Institutionen, die mit Pflegequalität, Bewohnersicherheit und Mitarbeitergesundheit rechtlich befasst sind, zusammen, um den stationären Einrichtungen Hilfestellung zu geben, sich in der Vielzahl der rechtlichen Anforderungen besser orientieren zu können, und mit den Unternehmen zusammen die pflegerische Versorgung weiterzuentwickeln.

 

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Fri, 03 Dec 2021 17:18:03 +0100
Süße Überraschung für Ehrenamtliche im Bodenseekreis https://www.bodenseekreis.de/aktuelles/artikel/2021/12/suesse-ueberraschung-fuer-ehrenamtliche-im-bodenseekreis/ Am Internationalen Tag des Ehrenamts am 5. Dezember bekommt der Einsatz ehrenamtlich tätiger Menschen besondere Anerkennung und die Bedeutung bürgerschaftlichen Engagements für das gesellschaftliche Leben wird öffentlich betont. Die Projektstelle „Hauptamt stärkt Ehrenamt“ im Landratsamt Bodenseekreis nimmt deshalb diesen Tag zum Anlass für eine Dankeschön-Aktion: 1.000 ehrenamtlich aktive Menschen, Vereine und Initiativen bekommen per Post einen Brief und Schokolade als süßen Gruß zugeschickt. Die Empfängerinnen und Empfänger wurden zufällig ausgewählt.

„Die ehrenamtliche Arbeit hat stark unter den Corona-Einschränkungen gelitten und ein Ende ist aktuell noch nicht abzusehen. Außerdem hat Corona viele gesellschaftliche Entwicklungen verstärkt, die das Miteinander in Vereinen und Gruppen verändert. Deshalb ist es gut, dass wir im Landratsamt die Projektstelle ‚Hauptamt stärkt Ehrenamt‘ haben, die Vereine und andere Organisationsformen mit einem hohen Ehrenamtsanteil bei den notwendigen Veränderungsprozessen begleiten und beraten kann“, sagt dazu Ignaz Wetzel, Sozialdezernent des Bodenseekreises. „Und manchmal hilft auch Schokolade“, fügt Wetzel schmunzelnd hinzu.

Hinter „Hauptamt stärkt Ehrenamt“ stehen seit August 2020 Ann-Kathrin Röber und Katrin Kotter, die sich im Landratsamt der Aufgabe mit viel „Herzblut“ widmen, die ehrenamtlichen Strukturen und das Engagement junger Menschen im Bodenseekreis zu stärken. „Mit der Schokopost möchten wir den Engagierten für ihre Arbeit danken und gleichzeitig auf unsere Angebote aufmerksam machen“, sagt Katrin Kotter. „An uns können sich alle Ehrenamtlichen wenden, die die Rahmenbedingungen ihrer Arbeit im Verein oder bürgerschaftlichen Organisationsstruktur weiterentwickeln wollen“, ergänzt Ann-Kathrin Röber. Ihr Beratungsschwerpunkt liegt dabei auf dem Thema Einbindung und Aktivierung junger Menschen.

Dazu hat die Projektstelle ein umfassendes Beratungs- und Weiterbildungsangebot erarbeitet. Themen sind zum Beispiel Beteiligungsprozesse, die aktive Einbindung der Vereinsjugend oder die Modernisierung von Vereinssatzungen. Kontakt zu den beiden Ehrenamtsexpertinnen und das aktuelle Seminarangebot gibt es unter www.bodenseekreis.de/jung-und-engagiert.

Ein Verein, der die Beratung der Projektstelle in Anspruch genommen hat, ist der Tennis-Club Langenargen. Es wurde ein erfahrener Coach vermittelt, der den Verein beim Aufbau eines Jugendvorstands unterstützt hat. Die Kosten dafür übernimmt das Landratsamt. „Ich bin wirklich überrascht, wie flexibel auf unsere Bedürfnisse eingegangen wird und welche Finanzierungsmöglichkeiten es gibt“, kommentiert dazu Valentin Lauria, Jugendvorstand des TC Langenargen.

Auch die Akteure des Vereinsforums in Frickingen, in dem sich Vereine aus dem Umkreis austauschen können, stehen in regelmäßigem Kontakt mit der Projektstelle. „Frau Röber hat nochmal eine ganz andere Sicht auf die Dinge und kann uns als neutrale Beraterin wertvolle Tipps für unsere Arbeit geben“, bestätigen die beiden Initiatorinnen des Vereinsforums, Erika Lanz und Nadja Sonntag. Der Fanfarenzug Montfort hat sich mit dem Wunsch an die Projektstelle gewandt, seine Satzung neu zu formulieren. Auch für dieses Projekt konnte ein Experte für Vereinssatzungen gewonnen werden, der nun wichtige Hinweise gibt, um eine rechtlich tragfähige und für das Vereinsleben passende Satzung zu erarbeiten. Das Projekt Hauptamt stärkt Ehrenamt – jung und engagiert im Bodenseekreis wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft über das Bundesprogramm Ländliche Entwicklung gefördert.

Vereine, die sich für das Fortbildungsangebot oder die Unterstützungsmöglichkeiten von „Hauptamt stärkt Ehrenamt“ interessieren, können sich direkt an Ann-Kathrin Röber und Katrin Kotter wenden: 07541 204-3174 oder -3173, E-Mail: jungundengagiert@bodenseekreis.de

 

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Fri, 03 Dec 2021 16:09:08 +0100
Impf-Stützpunkt an der Messe Friedrichshafen bietet ab Montag Corona-Schutzimpfung an https://www.bodenseekreis.de/aktuelles/artikel/2021/12/impf-stuetzpunkt-an-der-messe-friedrichshafen-bietet-ab-montag-corona-schutzimpfung-an/ An der Messe Friedrichshafen gibt es ab Montag, 6. Dezember 2021 wieder die Corona-Schutzimpfung. Täglich zwischen 10:00 und 17:00 Uhr wird hier die Erst-, Zweit- und Booster-Impfung angeboten. Die Termine dafür können ab sofort online unter https://bodenseekreis-impfzentrum.connect.giria.io/ gebucht werden (Termine werden in den Folgetagen fortlaufend freigeschalten). Offene Impfzeiten werden aktuell NICHT angeboten, man benötigt also einen Termin.

Verabreicht werden die Impfstoffe der Hersteller der Biontech, Moderna und Johnson & Johnson entsprechend der aktuellen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (Stiko) sowie der tatsächlichen Verfügbarkeit. Über die Wahl des Impfstoffes wird im ärztlichen Beratungsgespräch entschieden. Die Booster-Impfung (Auffrischimpfung) wird ebenfalls nach den vorgegebenen Zeiträumen entsprechend Stiko-Empfehlung gegeben. Wer die Voraussetzungen für eine Drittimpfung nicht erfüllt, kann nicht bedient werden. Ärztinnen und Ärzte führen vor Ort die individuelle medizinische Beratung durch. Mitzubringen sind: Impfpass (wenn vorhanden) bzw. Nachweis der bisherigen Corona-Impfungen, Ausweis oder Pass, Krankenversichertenkarte (wenn vorhanden).

Der Impfstützpunkt Messe wird durch das Landratsamt Bodenseekreis als Katastrophenschutzbehörde gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung betrieben. Die Messe Friedrichshafen übernimmt wesentliche organisatorische Aufgaben für den Betriebsablauf, beispielsweise die Personalverwaltung und die Kundensteuerung vor Ort. Der Stützpunkt kann zunächst täglich 250 Impfungen leisten.  

Der neue Stützpunkt wird im Frontbereich der Zeppelin Cat Halle A1 eingerichtet, unmittelbar im Eingangsbereich des Messegeländes. Er ist mit der Stadtbuslinie 5 erreichbar, das Parken ist kostenlos auf dem Messparkplatz möglich.

Neben dem neuen Impfstützpunkt Messe gibt es im Bodenseekreis regelmäßige Impfstützpunkte ohne Terminreservierung in Friedrichshafen, Überlingen und Tettnang. In weiteren Gemeinden gibt es zudem einzelne Impftage. Eine Übersicht aktuell im Bodenseekreis gebotener Impfmöglichkeiten außerhalb der ärztlichen Praxen sowie wichtige Hinweise zur Impfberechtigung gibt es unter www.bodenseekreis.de/corona-impfung

 

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Thu, 02 Dec 2021 15:53:18 +0100
Online-Bürgerdialog für junge Erwachsene zu LEADER Westlicher Bodensee am 15. Dezember https://www.bodenseekreis.de/aktuelles/artikel/2021/12/online-buergerdialog-fuer-junge-erwachsene-zu-leader-westlicher-bodensee-am-15-dezember/ Wie wollen junge Menschen im ländlichen Raum in unserer Region leben? Wie sieht eine attraktive Lebens- und Arbeitswelt heute aus? In einer Videokonferenz am 15. Dezember 2021 um 19:30 Uhr im Rahmen der LEADER-Bewerbung der Landkreise Konstanz und Bodenseekreis sind alle interessierten jungen Erwachsenen zwischen Anfang 20 und Mitte 30 eingeladen, ins Gespräch zu kommen über Themen wie junges Wohnen, Treffpunkte (Kultur, Freizeit, Kinderbetreuung), neue Arbeitsformen (Co-Working, Gründungen), nachhaltigen Konsum (regionale Produkte, Sharing) oder Klima- und Artenschutz.

Die beiden Landkreise Konstanz und Bodenseekreis bewerben sich gemeinsam als Region Westlicher Bodensee mit einem regionalen Entwicklungskonzept um Fördermittel aus dem EU-Programm LEADER. Die geplante Gebietskulisse umfasst 20 ländlich geprägte Gemeinden im Landkreis Konstanz sowie die Gemeinden Sipplingen, Überlingen, Owingen, Frickingen, Heiligenberg und Deggenhausertal im Westen des Bodenseekreises. Das Programm unterstützt von 2023 bis 2027 innovative Projekte, die einen Beitrag zur zukunftsfähigen Weiterentwicklung des ländlichen Raumes leisten, beispielsweise die Grundversorgung in den Dörfern, die innovative und nachhaltige Wirtschaft, eine umweltverträgliche Land- und Forstwirtschaft, den Landschaftsschutz oder nachhaltigen Tourismus.

Der Anmeldelink für die Veranstaltung und weitere Informationen finden sich unter www.leader-westlicher-bodensee.de
 

Ansprechpartner für die Landkreise
Bodenseekreis und Konstanz
und weitere Infos:

Michael Baldenhofer / Christine Derschka
Tel.: 07771 916244-4/-5    
E-Mail: info@leader-westlicher-bodensee.de
        

Weiterführende Informationen:

Was ist LEADER?
LEADER steht für die "Verbindung von Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft" und ist ein Förderinstrument der Europäischen Union zur Stärkung und Weiterentwicklung der ländlichen Räume. Die Europäische Union unterstützt mit dem LEADER-Ansatz seit 1991 modellhafte Projekte im ländlichen Raum.

Der Bottom-Up Ansatz
Das LEADER-Förderprogramm zeichnet sich insbesondere durch seinen „Bottom-Up-Ansatz“ aus, d. h. die Menschen vor Ort entscheiden innerhalb einer LEADER-Aktionsgruppe (LAG) über die Entwicklungsstrategie für ihre Region und über die zu fördernden Projekte. Eine solche LAG besteht deshalb ausschließlich aus lokalen Akteuren. Zu diesen Akteuren gehören engagierte Bürger, Interessensvertreter der örtlichen Wirtschaft und Verwaltung sowie der regionalen Politik.

Ziele der Förderung
Ziel von LEADER ist es, die ländlichen Räume zukunftsfähig zu machen, daher stehen nachhaltige Projekte und Prozesse im Mittelpunkt der Förderung. Darüber hinaus sollen die Innovations- und Wirtschaftskraft in den Regionen, die interkommunale Zusammenarbeit und der Tourismus gestärkt werden. Eine nachhaltige strukturelle Weiterentwicklung der LEADER-Regionen soll erreicht werden, indem Antworten auf drängende Herausforderungen unserer Zeit entwickelt und erprobt werden. Hierzu zählen insbesondere auch der demografische Wandel, der Klimawandel und der Ressourcenschutz.

Gefördert werden u. a Projekte in den Bereichen Dorferneuerung und -entwicklung, Förderung des Tourismus oder Dienstleistungen zur Grundversorgung.

Unverzichtbare Bestandteile von LEADER stellen der Erfahrungsaustausch und die Kooperationen der Kommunen und der Aktionsgruppen untereinander dar. Dabei wird besonderer Wert auf die Durchführung gemeinsamer Aktionen innerhalb Deutschlands und im europäischen Ausland gelegt.

 

 

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Wed, 01 Dec 2021 19:57:21 +0100
Einladung zur öffentlichen Sitzung des Kreistags des Bodenseekreises https://www.bodenseekreis.de/aktuelles/artikel/2021/12/einladung-zur-oeffentlichen-sitzung-des-kreistags-des-bodenseekreises-2/ Am Freitag, 3. Dezember 2021 tagt ab 15:30 Uhr der Kreistag des Bodenseekreises. Die öffentliche Sitzung findet in der Messe Friedrichshafen, Neue Messe 1, (Halle A 2) statt. Landrat Lothar Wölfle lädt die Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste des Bodenseekreises herzlich dazu ein.

Tagesordnung:

1. Bericht des Landrats und Bekanntgabe nichtöffentlich gefasster Beschlüsse     
2. Fragestunde für wahlberechtigte Kreiseinwohnerinnen und Kreiseinwohner
3. K 7743 Ortsumfahrung Markdorf - Baubeschluss
4. Verschiedenes, Bekanntgaben, Anfragen, Anregungen

Alle Sitzungstermine, öffentliche Tagesordnungen und Sitzungsunterlagen auf http://buergerinfo.bodenseekreis.de/infobi.php
oder www.bodenseekreis.de  (Schnellzugriff „Kreistag-Infoportal“ auf der Startseite).

 

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Wed, 01 Dec 2021 11:03:58 +0100
Kurzfilme geben Infos zum Thema „Älter werden“ und Pflege https://www.bodenseekreis.de/aktuelles/artikel/2021/11/kurzfilme-geben-infos-zum-thema-aelter-werden-und-pflege/ Damit sich pflegebedürftige Menschen und deren Angehörige mit ihren Fragen und Informationsbedarf in Zeiten von Corona-Beschränkungen nicht alleingelassen fühlen, bietet das Landratsamt eine Reihe von Online-Informationsfilmen rund um das Thema Pflege an. Das Netzwerk „Älter werden im Bodenseekreis“ hat die Produktion der jeweils etwa zehnminütigen Filme angestoßen, um die Informationslücke wegen der ausgefallenen Vortragsreihe „Älter werden, was dann?“ bestmöglich zu schließen. Zu Wort kommen Expertinnen und Experten der jeweiligen Themenbereiche, die die Fachinformationen im Moderationsgespräch verständlich vermitteln.

Themen der Kurzfilme:

•    Sicheres Fahrradfahren - Neuerungen im Straßenverkehr
•    Sicher Leben im Alter - Schutz vor Straftaten
•    Vorstellung des Pflegestützpunkts
•    Vorsorgemöglichkeiten bei Unfall und im Alter
•    Kurzüberblick über wichtige Pflegeleistungen
•    Pflegebegutachtung und Pflegebedürftigkeit
•    Entlastungsangebote für pflegende Angehörige im Alltag
•    Unterstützungsangebote im Alltag
•    Tagespflege im Bodenseekreis
•    Informationen zum Thema Demenz
•    Wohnformen im Alter
•    Der Weg ins Heim

Die Filme können jederzeit kostenlos online angeschaut werden: www.bodenseekreis.de/soziales-gesundheit/senioren-pflege/kurzfilmreihe-aelter-werden

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Mon, 29 Nov 2021 18:16:52 +0100
Corona-Wochenrückblick und aktuelle Infos https://www.bodenseekreis.de/aktuelles/artikel/2021/11/corona-wochenrueckblick-und-aktuelle-infos-42/ Am Montag, 29. November 2021 galten im Bodenseekreis 2.324 Personen als akute Corona-Infektionsfälle (Vorwoche: 1.662). 58 Personen wurden stationär in den Kliniken im Landkreis im Zusammenhang mit Covid-19 behandelt (Vorwoche: 55).

In der zurückliegenden Woche (Dienstag, 23. November bis einschließlich Montag, 29. November 2021) sind dem Gesundheitsamt Bodenseekreis insgesamt 1.751 neue Corona-Infektionsfälle gemeldet worden (Vorwoche: 1.186). Es wurden zehn Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet (Vorwoche: 5).

Der höchste 7-Tages-Wert je 100.000 Einwohner wurde in der zurückliegenden Woche vom Landesgesundheitsamt mit 876,5 am Samstag veröffentlicht (Vorwoche: 513,5).

Seit Beginn der Corona-Schutzimpfungen sind im Bodenseekreis insgesamt 270.356 Impfdosen verabreicht worden, inklusive Dirttimpfungen (ohne betriebsärztliche Impfungen, auf diese Zahlen hat das Landratsamt leider keinen Zugriff). In der zurückliegenden Woche waren es 11.912 Impfungen (Vorwoche: 6.293). Hinzu kommen rund 2.000 Impfungen der mobilen Impfteams, die in der Woche an allen Tagen in mehreren Städten und Gemeinden im Einsatz waren. Die genaue statistische Auswertung für diese zentral in Konstanz organisierten Teams konnte dem Landratsamt Bodenseekreis noch nicht übermittelt werden.

Geplant: Impf-Stützpunkt Messe

Das Land hat am Freitagabend die generelle Zusage für den Aufbau weiterer Impf-Kapazitäten im Bodenseekreis gegeben, um die Impfleistung der ärztlichen Praxen zu unterstützen. Es sind allerdings noch wesentliche Eckpfeiler zu klären, insbesondere die Impfstoff-Logistik, Technik-Ausstattung und Personal-Organisation. Das Landratsamt und die Messe Friedrichshafen arbeiten nun mit Hochdrück daran, einen Impfstützpunkt an der Messe einzurichten, der täglich geöffnet haben soll. Ein Starttermin und weitere praktische Details des Betriebs werden im Laufe der Woche erarbeitet.
 
Die aktuell anstehenden offenen Impftermine und weitere Hinweise dazu veröffentlicht das Landratsamt stetig aktuell auf www.bodenseekreis.de/corona-impfung.

Weiterhin für Ungeimpfte Beschränkungen im Einzelhandel und bei nächtlichem Ausgang
 
Seit Donnerstag, 25. November 2021 gelten gemäß § 17a der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg im gesamten Bodenseekreis zusätzliche Einschränkungen für nicht-immunisierte Personen, also ohne vollständigen Corona-Impfschutz oder ohne gültigen Genesenen-Status. Ihnen ist der Zutritt zu Einzelhandel und Märkten nicht gestattet. Ausgenommen sind Geschäfte und Märkte der Grundversorgung, zum Beispiel Lebensmitteleinzelhandel, Getränkehandel, Drogerien, Tankstellen, Poststellen, Bau- und Raiffeisenmärkte oder Blumengeschäfte. Abholangebote und Lieferdienste einschließlich Online-Handel sind ohne Einschränkung zulässig. Zudem ist nicht-immunisierten Personen der Aufenthalt außerhalb der Wohnung oder sonstigen Unterkunft in der Zeit von 21:00 Uhr bis 5:00 Uhr des Folgetags nur mit triftigem Grund gestattet. Triftige Gründe sind beispielsweise die Ausübung beruflicher und dienstlicher Tätigkeiten sowie die Inanspruchnahme medizinischer, pflegerischer und therapeutischer Leistungen oder Notfälle.

Informationen zur Corona-Pandemie, den geltenden Regeln und der Impfung unter www.bodenseekreis.de/corona.

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Mon, 29 Nov 2021 18:15:37 +0100
Mitmachen, mitgestalten, mitentscheiden: Bewerbungsprozess um LEADER Westlicher Bodensee gestartet https://www.bodenseekreis.de/aktuelles/artikel/2021/11/mitmachen-mitgestalten-mitentscheiden-bewerbungsprozess-um-leader-westlicher-bodensee-gestartet/ Die Landkreise Konstanz und Bodenseekreis bewerben sich als Region „Westlicher Bodensee“ um eine Förderung aus dem EU-Programm LEADER. Das von 2023 bis 2027 laufende Programm unterstützt innovative Projekte, die zur zukunftsfähigen Weiterentwick¬lung des ländlichen Raumes beitragen. Die geplante Gebietskulisse um-fasst zwanzig Gemeinden im Landkreis Konstanz sowie sechs Gemeinden im Westen des Bodenseekreises.

Den Auftakt des Bewerbungsprozesses bildete eine Online-Veranstaltung, zu der über vierzig Multiplikatoren von Verbänden, Wirtschaft und Kom¬munen am 24. November 2021 zusammenkamen. Neben Informationen zum Förderprogramm und einem Erfahrungsbericht aus der österreichi¬schen LEADER-Region Vorderland-Walgau-Bludenz stand eine erste Dis¬kussion über mögliche Schwerpunkte der künftigen Regionalentwicklung auf der Agenda.

„Der Erfolg der Bewerbung wird von einem schlüssigen Regionalentwick¬lungskonzept abhängen“, machten Philipp Gärtner, Erster Landesbeamter des Landkreises Konstanz, und Irmtraud Schuster, Dezernentin für Umwelt und Technik des Bodenseekreises, deutlich. Die Impulse dazu sollen in offenen Beteiligungsformaten entwickelt werden. Interessierte Personen sind zur Mitwirkung herzlich eingeladen.

Der erste Workshop richtet sich vor allem an Jugendliche und junge Er¬wachsene: Beim Online-Bürgerforum „Young Generation Bodensee“ wird es am 15. Dezember um 19:30 Uhr um die Region als attraktiven Lebens- und Arbeitsort für junge Menschen gehen. Informationen zu dieser und allen weiteren Veranstaltungen gibt es auf www.leader-westlicher-bodensee.de.

Ansprechpartner für die Landkreise Bodenseekreis und Konstanz und weitere Infos:

Michael Baldenhofer / Christine Derschka
Telefonnummer: 07771 916244-4/-5       
E-Mail: info@leader-westlicher-bodensee.de

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Mon, 29 Nov 2021 18:14:35 +0100
Geflügelpest („Vogelgrippe“) bei Donaueschingen festgestellt: Vorsorgemaßnahmen und Registrierung von Geflügelhaltungen im Bodenseekreis https://www.bodenseekreis.de/aktuelles/artikel/2021/11/gefluegelpest-vogelgrippe-bei-donaueschingen-festgestellt-vorsorgemassnahmen-und-registrierung-von-gefluegelhaltungen-im-bodenseekreis/ Bei vier Mitte November 2021 tot aufgefundenen Schwänen aus einem Gewässer in der Nähe von Donaueschingen wurde die Geflügelpest vom Subtyp H5N1 amtlich festgestellt. Wegen der räumlichen Nähe ist damit zu rechnen, dass das Seuchengeschehen in diesem Winter auch wieder bei Wasservögeln am Bodensee auftreten wird. Das Risiko der weiteren Ausbreitung in Wasservogelpopulationen und des Eintrags in Nutzgeflügelhaltungen stuft das Veterinäramt des Bodenseekreises als hoch ein. Das Risiko einer Übertragung auf den Menschen wird laut Robert-Koch-Institut aber als sehr gering eingeschätzt.

Für Wirtschaftsgeflügel wie Hühner und Puten stellt das Virus eine große Gefahr dar. Die Geflügelhalterinnen und -halter im Landkreis sind daher aufgerufen, alle Maßnahmen zu treffen, die einen Kontakt zwischen Wildvögeln und Hausgeflügel verhindern. Das betrifft sowohl gewerbliche also auch Hobbyhaltungen mit nur einzelnen Tieren. Da eine Viruseinschleppung auch über Einstreu, Futter, Tränke, Geräte und Schuhwerk möglich ist, muss auch in dieser Hinsicht unbedingt auf vorbeugende Hygiene geachtet werden.

Wer Hühner, Enten, Gänse, Fasane, Perlhühner, Rebhühner, Tauben, Truthühner, Wachteln oder Laufvögel hält und diese noch nicht beim Veterinäramt gemeldet hat, wird aufgefordert, dies schnellstmöglich nachzuholen. Aufgegebene Geflügelhaltungen sollten abgemeldet werden. Diese Registrierung von Tierhaltungen beim Veterinäramt ist kostenfrei.

Auffällige Häufungen von Totfunden und Erkrankungen von Vögeln jeder Art sind dem Veterinäramt zu melden. Die Tiere und Kadaver sollten nicht berührt oder vom Fundort entfernt werden.

Für Fragen steht das Veterinäramt unter der Telefonnummer 07541 204-5177 montags bis donnerstags von 8:00 bis 12:00 Uhr und von 14:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 8:00 bis 12:00 Uhr zur Verfügung, bzw. per E-Mail unter vet@bodenseekreis.de

Weitere Informationen:
www.fli.de/de/aktuelles/tierseuchengeschehen/aviaere-influenza-ai-gefluegelpest/

https://mlr.baden-wuerttemberg.de/de/unser-service/presse-und-oeffentlichkeitsarbeit/pressemitteilungen/pressemitteilung/pid/gefluegelpest-durch-das-hochpathogene-aviaere-influenzavirus-hpaiv-bei-schwaenen-in-donaueschingen-am/

https://mlr.baden-wuerttemberg.de/de/unsere-themen/tierschutz-tiergesundheit/tiergesundheit/tierkrankheiten-tierseuchen-zoonosen/vogelgrippe/

https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Gefluegelpest/Gefluegelpest.html

https://www.bodenseekreis.de/ordnung-sicherheit/tiergesundheit/tierseuchen-erkrankungen/klassische-gefluegelpest-vogelgrippe/

 

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Fri, 26 Nov 2021 16:47:32 +0100