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Online-Gesprächsrunde zum NS in Oberschwaben

Die „NS-Herrschaft in Oberschwaben“ ist am Montag, 23. November 2020 um 19:00 Uhr Thema einer Online-Gesprächsrunde, zu der die Gesellschaft Oberschwaben für Geschichte und Kultur in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt des Bodenseekreises einlädt. Die Gesprächsrunde mit ausgewiesenen Expertinnen und Experten zum Nationalsozialismus in der Region fragt zunächst nach dem aktuellen Forschungsstand zum nationalsozialistischen Herrschaftssystem vor Ort, seinen Befürwortern und Gegnern, den Tätern und den Opfern und nicht zuletzt nach noch nicht ausgeleuchteten dunklen Flecken. Im weiteren Verlauf soll es dann um die Konjunkturen des kollektiven Erinnerns, die gesellschaftliche Bedeutung einer lebendigen Erinnerungskultur sowie die Wege und Formen eines zukunftsfähigen Erinnerns gehen.

Teilnehmende der Online-Gesprächsrunde werden sein: Frank Brunecker, Leiter des Museums Biberach; der Überlinger Historiker Oswald Burger; Professorin Benigna Schönhagen aus Rottenburg sowie Dr. Edwin Ernst Weber, Kultur- und Archivamtsleiter des Kreises Sigmaringen. Zugeschaltet ist der Landrat des Bodenseekreises Lothar Wölfle, der vor allem zur Bedeutung der aktuellen Erinnerungskultur Position beziehen wird. Moderiert wird die Veranstaltung von Dr. Stefan Feucht, Chef des Kulturamts Bodenseekreis.

Die ursprüngliche vorgesehene Präsenzveranstaltung an der Zeppelin-Universität Friedrichshafen kann aufgrund der aktuellen Infektionsschutz-Vorgaben nicht stattfinden. Dafür wird das Gespräch aber über die Webseite der Gesellschaft Oberschwaben online übertragen: www.gesellschaft-oberschwaben.de oder direkt unter https://www.youtube.com/channel/UC0zdc3JSpV1aNxwC1_U9kCg.