Der russische Überfall auf die Ukraine hat in der Bevölkerung im Bodenseekreis eine große Anteilnahme geweckt. Häufig gestellte Fragen zur kurz- und langfristigen Unterstützung Geflüchteter mit eigenem Wohnraum, das Angebot von allgemeiner Hilfe oder Informationen zu Sach- und Geldspenden werden auf der Informationsseite beantwortet. Angesichts der dynamischen Situation wird diese Seite fortlaufend aktualisiert.

Wohnraum anbieten und finden

Unter https://bodenseekreis.hospodar.de  können Sie Wohnraum im Bodenseekreis anbieten und finden. So wird das Angebot an privatem Wohnraum mit den bedürftigen Personen aus der Ukraine unbürokratisch und schnell zusammengebracht.

Bitte beachten Sie auch die Checkliste für Wohnungsangebote

Hinweis zum Datenschutz:
Ihre Daten sind sicher und nicht einsehbar. Die Kommunikation läuft über die Plattform und Ihren persönlichen Zugang. Bei Kontaktaufnahme werden Sie per E-Mail informiert und können die Nachricht über Ihren Zugangslink einsehen. E-Mail-Adressen oder andere persönliche Informationen sind zu keinem Zeitpunkt einsehbar. Sie entscheiden selbst, wann Sie Kontaktinformationen mit dem Gegenüber in einer Nachricht austauschen. Auf die Datenschutzinformationen auf www.bodenseekreis.de/datenschutz wird hingewiesen.

Damit geflüchtete Menschen aus der Ukraine und ihre Tiere zusammenbleiben können, hat TASSO e. V. die Vermittlungsplattform TASSO.Help ins Leben gerufen.

https://help.tasso.net/de/

Im Bodenseekreis stehen erste Mehrzweckhallen als Notunterkünfte zur Verfügung. Diese werden mit Leichtbaukabinen mit Stockbetten ausgerüstet, es werden die Sanitäranlagen der Umkleidebereiche genutzt und in der Regel wird eine zentrale Verpflegung organisiert. Das Amt für Migration und Integration koordiniert und organisiert die Aufnahme und hilft unter Tel. 07541 204-3330 oder per Mail unter ukraine-ami@bodenseekreis.de weiter.

Wenn bei einer Ankunft am Wochenende kurzfristig eine Unterkunft für Geflüchtete aus der Ukraine benötigt wird, bitte an die Landeserstaufnahmestelle in Sigmaringen, Binger Straße 28, unter Tel. 07571 731726-199 wenden.

Tiere dürfen aus hygienischen und Sicherheitsgründen grundsätzlich nicht in Notunterkünfte mitgenommen werden. Das Amt für Migration und Integration bemüht sich bei der Wohnraumvermittlung darum, dass Besitzerinnen und Besitzer ihre Tiere behalten können.

Spenden und Hilfe anbieten oder finden

Im Moment gibt es vor allem einen großen Bedarf an Geldspenden. Bitte sehen Sie von Sachspenden ohne vorherigen Aufruf durch die Gemeinden oder durch das Landratsamt ab.

Geldspenden können mit dem Verwendungszweck „Ukraine-Flucht“ an das folgende Konto des Landratsamtes Bodenseekreis gespendet werden:

Sparkasse Bodensee
Bankleitzahl 690 500 01 / Kontonummer 20111704
IBAN: DE98 6905 0001 0020 1117 04
BIC: SOLADES1KNZ
Verwendungszweck: Ukraine-Flucht

Das gespendete Geld kommt vollständig den aus der Ukraine geflüchteten Menschen zu Gute. Ab einer Spende von 300 Euro wird außerdem eine Spendenbescheinigung ausgestellt. Für den Versand der Spendenquittung muss zusätzlich der Name und die Adresse angeben werden. Bitte beachten, dass eine Spendenbescheinigung erst im Laufe des Jahres ausgestellt werden kann. Bei einer Spende unter 300 Euro reicht gegenüber dem Finanzamt ein vereinfachter Nachweis mit einem Kontoauszug, der Buchungsbestätigung sowie der Überweisung und dem Einzahlungsbeleg aus.

Hilfsangebote können im Meldeformular direkt an das Amt für Migration und Integration geschickt werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden danach Kontakt aufnehmen, um Details zu klären.

Zum Meldeformular

Meist kommen Geflüchtete nach ihrer Ankunft im Bodenseekreis zunächst in sogenannten Gemeinschafts- oder Notunterkünften unter. Um den Schutz der Menschen in den Unterkünften zu gewährleisten, besteht eine besondere Fürsorgepflicht, der das Landratsamt nachkommen muss. Deswegen können bürgerschaftlich Engagierte einen "Freiwilligenausweis" beantragen um Zugang zu diesen Unterkünften zu bekommen und dort aktiv sein zu können.

Für die Erteilung eines Freiwilligenausweises wird folgendes benötigt:

  • Ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis (EPF) für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit sowie
  • ein Nachweis der Immunität gegen Masern.

Für ehrenamtliche Tätigkeit ist das persönliche Führungszeugnis kostenlos. Den Nachweis über das Vorliegen dieser Voraussetzungen erhalten Sie vom Amt für Migration und Integration.
Das Antragsformular Freiwilligenausweis kann direkt an das Amt für Migration und Integration geschickt werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden dann weitere Informationen und Unterlagen zusenden.

Es ist abzusehen, dass Geflüchtete auch sprachlich Unterstützung benötigen. Dies beinhaltet zum Beispiel die Begleitung bei Arztbesuchen, bei Behördengängen oder auch bei Schulanmeldungen usw. Wenn Sie hier mithelfen möchten, nutzen Sie bitte das Formular Unterstützungsangebot

Bitte eine E-Mail an ukraine-ami@bodenseekreis.de senden oder direkt beim Info-Telefon unter
Tel. 07541 204-3330 (Zeiten beachten) anrufen.

Anmeldung und Kontakt zur Behörde

Auf Bundesebene werden derzeit die rechtlichen Fragen zur Unterstützung von Geflüchteten aus der Ukraine gekärt. Nach der Ankunft im Bodenseekreis wird Ukrainerinnen und Ukrainern beim zuständigen Ausländeramt geholfen.

Das Amt für Migration und Integration hat im Landratsamt einen Info-Punkt für Geflüchtete aus der Ukraine eingerichtet. Dort können Anträge auf Asylbewerberleistungen sowie eine Aufenthaltserlaubnis gestellt oder abgegeben werden. Der Info-Punkt befindet sich im Hauptgebäude des Landratsamts in der Friedrichshafener Albrechtstraße 77 und ist montags bis freitags von 09:00 bis 12:00 und donnerstags zusätzlich von 14:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.

Geflüchtete Menschen melden sich zunächst im Einwohnermeldeamt der Gemeinde an. Dort werden u .a. die Ausweispapiere kopiert und eine Meldung an die zuständige Ausländerbehörde weitergeleitet. Danach kann ein Antrag auf Aufenthaltserlaubnis gestellt werden und an die Ausländerbehörde geschickt werden:

https://www.bodenseekreis.de/ordnung-sicherheit/auslaenderwesen/

 

Viele Geflüchtete aus der Ukraine stehen vor der Problematik, dass der vorliegende Pass nicht akzeptiert wird. Hier bietet das Generalkonsulat der Ukraine in München Abhilfe. Für folgende Belange kann dort ein Termin vereinbart werden:

  • Verlängerung der Gültigkeit des bestehenden Reisepasses
  • Eintragung der Informationen über die Kinder in den Reisepass eines der Eltern
  • Ausstellung einer Bescheinigung in deutscher Sprache mit der Bestätigung der Person und ihrer Staatsangehörigkeit (für die Ukrainer, die nur einen Inlandspass des alten Formats haben)

Bitte beachten Sie, dass dies nur nach vorheriger Terminierung über einen Link erfolgen kann.
Informationen, auch in urkainischer Sprache sind hier zu finden:
https://munich.mfa.gov.ua/de/news/konsulski-poslugi-dlya-gromadyan-ukrayini-yaki-ryatuyutsya-vid-vijni-u-nimechchini

Sozialleistungen für Geflüchtete

Ukrainerinnen und Ukrainer haben nach derzeitigem Stand (08.03.2022) Anspruch auf Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG). Diese umfassen Hilfe zum Lebensunterhalt, Kosten der Unterkunft und eingeschränkte Krankenhilfe. Um diese Leistungen zu erhalten, muss der Leistungsantrag auf „AsylbLG Ukraine BSK ausgefüllt und mit einer Kopie des Reisepasses sowie der Meldebescheinigung an folgende Adresse gesendet oder in den Hausbriefkasten am Haupteingang des Landratsamtes eingeworfen werden:

Landratsamt Bodenseekreis
Amt für Migration und Integration
Leistungsverwaltung
Albrechtstraße 75
88045 Friedrichshafen

Der Antrag kann auch per E-Mail an leistungsverwaltung.ami@bodenseekreis.de gesendet werden.

Zusätzlich muss der Antrag auf Aufenthaltserlaubnis gestellt werden. Siehe Frage zuvor.

Folgende Bedarfsstufen sieht das AsylbLG vor:

Bedarfsstufe 1
(Alleinstehend oder Alleinerziehend
367 Euro
Bedarfsstufe 2
(Paare in einer Wohnung/Unterbringung in Sammelunterkunft
330 Euro
Bedarfsstufe 3
(Erwachsene in einer stationären Einrichtung; Erwachsene unter 25 Jahren, die im Haushalt der Eltern leben)
294 Euro
Bedarfsstufe 4
(Jugendliche zwischen 14 und 17)
326 Euro
Bedarfsstufe 5
(Kinder zwischen 6 und 13)
283 Euro
Bedarfsstufe 6
(Kinder bis 5)
249 Euro

 

Bei den Kosten der Unterkunft („Miete“) gelten im Bodenseekreis je nach Wohnort unterschiedliche Mietobergrenzen. Diese Mietobergrenze gilt für einen eigenen, abgeschlossenen Wohnraum. Also für Fälle, in denen Geflüchtete in einer eigenen Wohnung (z. B. Einliegerwohnung, Appartement, Ferienwohnung, etc) untergebracht werden. Sollten Sie aus der Ukraine geflohene Menschen bei sich selbst in den eigenen Wohnräumen aufgenommen haben (bspw. Gästezimmer, ehem. Kinderzimmer) kann grundsätzlich eine Kostenübernahme des jeweiligen Mietanteils erfolgen.
Im Rahmen der Leistungsgewährung nach dem Asylbewerberleistungsrecht können auch die Abfallgebühren übernommen werden.

Günstige bzw. kostenlose Kleidung bekommen Geflüchtete bei folgenden Organisationen:
https://integreat.app/bodenseekreis/de/ukraine-flucht/alltag/kleidung-lebensmittel

Gesundheit

Ukrainische Staatsbürger können die kostenlosen Schnelltest- und PCR-Test-Angebote der öffentlichen Teststellen in Anspruch nehmen (siehe Übersicht: www.bodenseekreis.de/soziales-gesundheit/gesundheit/infektionsschutz/infektionskrankheiten/corona-virus/corona-tests). Wer eine Corona-Schutzimpfung möchte, kann sich an die hausärztlichen beziehungsweise kinder- und jugendärztlichen Praxen im Landkreis wenden, um einen Termin zu vereinbaren oder eine Impfpraxis genannt zu bekommen. Bitte vorhandene Ausweisdokumente und Impfpass mitbringen und idealerweise eine sprachkundige Begleitperson, die beim ärztlichen Gespräch übersetzen kann.

Informationen zum Corona-Schutzimpfung in ukrainischer Sprache:
www.dranbleiben-bw.de/ua

Im Rahmen der Leistungsgewährung nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) besteht gemäß § 4 ein eingeschränkter Anspruch auf Krankenhilfe. Dieser eingeschränkte Krankenhilfeanspruch umfasst die erforderliche ärztliche und zahnärztliche Behandlung akuter Erkrankungen und Schmerzzustände einschließlich der Versorgung mit Arznei- und Verbandmitteln sowie sonstiger zur Genesung, zur Besserung oder zur Linderung von Krankheiten oder Krankheitsfolgen erforderlichen Leistungen. Zur Verhütung und Früherkennung von Krankheiten werden Schutzimpfungen (gemäß Empfehlung der Ständigen Impfkommission STIKO) und die medizinisch gebotenen Vorsorgeuntersuchungen erbracht. Eine Versorgung mit Zahnersatz erfolgt nur, soweit dies im Einzelfall aus medizinischen Gründen unaufschiebbar ist. Zusätzliche medizinische Maßnahmen müssen jeweils im Einzelfall und im Vorfeld der beabsichtigten Maßnahme auf eine mögliche Kostenübernahme geprüft werden.

Weitere Informationen auf der Internetseite der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg:
www.kvbawue.de

 

Alltag und Leben

Ja, Kinder aus der Ukraine können eine Schule in Deutschland besuchen. Spätestens 6 Monate nach der Einreise fällt eine Schulpflicht an. Bis dahin besteht alternativ zum Schulbesuch in Deutschland die Option, (insofern möglich und umsetzbar) am digitalen Home-Schooling des ukrainischen Schulsystems teilzunehmen.

Für den regulären Schulbesuch in Deutschland können sich die Eltern direkt bei einer Schule in der Nähe des Wohnortes melden und die Schulanmeldung vornehmen. Sollte die Schule die Aufnahme aufgrund mangelnder Plätze oder wegen Personalmangels verweigern, so wenden Sie sich bitte an ukraine-ami@bodenseekreis.de. Das Amt für Migration und Integration wird dann das Staatliche Schulamt Markdorf um Unterstützung und Vermittlung in das Schulsystem bitten.

Das Institut für Bildungsanalysen Baden-Württemberg (IBBW) hat am 25. März das Registrierungsportal für Helferinnen und Helfer zur Beschulung von ukrainischen Schülerinnen und Schülern freigeschaltet. Freiwillige, die dabei helfen möchten, die geflüchteten Kinder und Jugendlichen zu beschulen, können sich ab sofort unter https://lobw.kultus-bw.de/lobw/Vpo registrieren lassen.

Hierfür können sich unter anderem Pensionäre, ausgebildete Lehrkräfte, u. a. auch aus der Ukraine oder anderen Nationen, Studierende, Personen mit pädagogischer Vorbildung sowie Erzieherinnen und Erzieher oder andere Freiwillige mit entsprechenden Vorerfahrungen melden. Nach der Registrierung werden Qualifikationen, wie zum Beispiel eine vorherige Lehramtsausbildung abgefragt, die Sprachkenntnisse, die eine Bewerberin bzw. ein Bewerber mitbringt, und die Wünsche für einen Einsatzort erfasst. Das Portal gilt für alle Schularten.

Eine Übersetzung aller Informationen in die ukrainische und russische Sprache wird demnächst vorliegen. Letzte Detailfragen mit Blick auf die Beschäftigung von Lehrkräften aus der Ukraine werden aktuell zwischen den Bundesländern abgestimmt.

Die Agentur für Arbeit hat eine Hotline für Geflüchtete aus der Ukraine mit ukrainisch und russisch sprechenden Mitarbeitern eingerichtet. Hier können Fragen rund um die Aufnahme von Arbeit, Anerkennung von Zeugnissen und Berufsabschlüssen bzw. Fördermöglichkeiten bei der Arbeitsaufnahme beantwortet werden.
Die Sonderhotline ist temporär vom 28.03.2022 bis 30.06.2022 eingerichtet, Tel.: 0911 178 7915 und von Montag - Donnerstag von 08:00 Uhr bis 16:00 Uhr und Freitag von 08:00 Uhr bis 13:00 Uhr besetzt.

Geflüchtete aus der Ukraine können ihren Führerschein ab Einreisezeitpunkt für sechs Monaten nutzen. Darüber hinaus muss ein Antrag auf Umschreibung gestellt werden. Ähnlich ist es bei einer Ummeldung des Fahrzeugs, das spätestens nach einem Jahr in Deutschland zugelassen werden muss.

Ausführliche Informationen dazu bietet die INTEGREAT-App unter https://integreat.app/bodenseekreis/de/ukraine-flucht/alltag/fuehrerschein

An folgenden Orten werden Erstorientierungskurse durch die Volkshochschule Bodenseekreis angeboten:

  • Eriskirch
  • Immenstaad
  • Langenargen
  • Markdorf
  • Oberteuringen
  • Tettnang
  • Überlingen

Die Organisation und Teilnehmerzuweisung findet von Seiten der Sprachkurskoordination des Amt für Migration und Integration im Landratsamt Bodenseekreis, E-Mail: integation@bodenseekreis.de, in Zusammenarbeit mit den Integrationsbeauftragten der Ort statt.

Auch Integrationskurse können von Geflüchteten aus der Ukraine, nach vorheriger Antragstellung zur Berechtigung, besucht werden. Derzeit wird ein System entwickelt, das den Zugang zu den Integrationskursen durch die Sprachkurskoordination des Amt für Migration und Integration im Landratsamt Bodenseekreis, in Zusammenarbeit mit den Beratungseinrichtungen und den Bildungsträgern, zentral koordiniert wird. Um an diesem System teilzunehmen, bitten wir um eine Meldung mit folgendem  Formular.

Außerhalb des Systems der Sprachkurskoordination des Landratsamtes kann ein Antrag auf Berechtigung beim Bundesamt für Migration und Integration gestellt werden:
Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Referat 52F
Binger Str. 28, 72488 Sigmaringen
Tel.: +49 911 943 44000, Fax: +49 911 943 44198, service@bamf.bund.de 

Bitte beachten Sie hier, dass die Bearbeitung etwas Zeit in Anspruch nehmen wird. Darüber hinaus sollte zwischen Antragstellung und Berechtigung kein Umzug stattfinden.

Auch Träger von Integrationskursen sind bei der Beantragung behilflich. Beratungen zur Teilnahme an Integrationskursen können auch bei der Migrationsberatung für Erwachsene sowie dem Jugendmigrationsdienst (Jugendliche bis 27 Jahre außerhalb der Schulpflicht) in Anspruch genommen werden: Diese kann über die kostenlose  App "mbeon.de" erreicht werden. Infos zur App finden Sie unter www.mbeon.de oder unter www.facebook.com/mbeon.chat.

Die Ansprechpartner im Bodenseekreis finden Sie hier.

Mit der Antragstellung auf Aufenthaltserlaubnis nach § 24 AufenthG erhalten die Geflüchteten eine Fiktionsbescheinigung. Diese ersetzt die Passpapiere, bis die Registrierung abgeschlossen ist. Mit der Fiktionsbescheinigung kann eine Arbeit aufgenommen werden.

Bei Berufen, die eine abgeschlossene Ausbildung oder Studium bedürfen, muss der im Ausland erworbene Abschluss anerkannt werden. Beratung findet durch In Via innerhalb des IQ-Netzwerkes statt: https://invia-drs.de/gemeinsam-perspektiven-entwickeln/beratung-zu-auslaendischen-abschluessen/#c320

Sicherheit von geflüchteten Frauen und Kindern

In Deutschland können sich Frauen, Kinder sowie Schwangere in Notsituationen an verschiedene Hilfestellen wenden. Die Beratung läuft über Telefon, E-Mail oder Chat. Die Hilfetelefone verfügen unter anderem über eine Übersicht aller Frauen- und Kinderschutzhäuser sowie Beratungsstellen in Baden-Württemberg. Diese in Anspruch nehmen können sowohl Betroffene als auch Fachleute oder Personen, die nicht unmittelbar selbst betroffen sind, aber Unterstützung oder Hilfe zum Thema benötigen.

Info-Telefon "Ukraine-Flucht"

Amt für Migration und Integration
Tel. 07541 204-3330
Montag bis Mittwoch 08:00 bis 12:00 Uhr
und 14:00 bis 16:00 Uhr,
donnerstags bis 17:00 Uhr sowie
freitags von 08:00 bis 12:00 Uhr
(nicht an Feiertagen)
ukraine-ami@bodenseekreis.de

Info-Punkt im Landratsamt Bodenseekreis

Antragstellung auf Asylbewerberleistungen, Aufenthaltserlaubnis sowie erste Informationen (ohne Termin)
Montag bis Freitag           09:00 bis 12:00 Uhr
Donnerstag zusätzlich     14:00 bis 17:00 Uhr
Hauptgebäude des Landratsamts
Albrechtstraße 77, 88045 Friedrichshafen

Info-Veranstaltung

Mittwoch, 1. Juni 2022, 17:00 - 18:30 Uhr:
"Ukraine-Flucht: Austausch- und Informationstreffen für ehrenamtlich Engagierte"

Online über Starleaf
Hier geht's zur Anmeldung

Integreat: Alltagsinfos
in ukrainischer Sprache