Ein Umweltbildungsprojekt für Kindergärten und Grundschulen

Klimabildung - aber wie?

Das Naturerleben mit allen Sinnen und Ritualen bildet eine wichtige Grundlage für die Wertschätzung der Umwelt. Denn was ich kenne und schätze - das schütze ich. Im Projekt KlimaKinder soll ein Grundverständnis für den Klimaschutz vermittelt werden. Es soll den Kindern aufgezeigt werden, dass auch sie schon etwas für die Umwelt tun können und Klimaschutz ein selbstverständlicher Begleiter im Alltag wird.

Im Vordergrund stehen das entdeckende, spielerische Lernen und die Freude daran, eigene Erfahrungen zu machen und diese kreativ umzusetzen. Klimaschutz soll Freude machen und selbstverständlich werden.

Ziele des Projekts

  • Kinder an die Themen Klimawandel und die Folgen heranführen,
  • Kindern alternative Energieträger näherbringen (Sonne, Wind, Wasser),
  • Kindern Möglichkeiten aufzeigen, was sie selbst tun können.

Viele kleine Leute,
an vielen kleinen Orten,
die viele kleine Dinge tun,
können das Gesicht
der Welt verändern
(afrikanisches Sprichwort)

Inhalt und Durchführung des Projekts

Erster Besuch in der Gruppe
Beim 1. Besuch in der Gruppe werden in die Grundbegriffe Klima, Klimawandel, Treibhauseffekt eingeführt und Folgen für Tiere, z. B. für die Eisbären. Die Grundbegriffe werden durch eine Mischung aus Experimenten, Spielen und fachlichem Input erarbeitet. Die Neugierde der Kinder auf die Themen Klimawandel und Klimaanpassung soll geweckt werden und erste Ideen, was sie selbst mit Freude tun können (z. B. Mobilität - wie komme ich in den Kindergarten, Energie sparen - warmer Pulli statt Heizung etc.) werden vermittelt.

Zweiter Besuch in der Gruppe
Nach ca. 2 Wochen findet der zweite Besuch in der Einrichtung statt. Inhalt dieser Projekteinheit sind die regenerativen Energien Sonne, Wind und Wasser. Exemplarisch wird mit Spielen und Experimenten eine regenerative Energie erforscht. Die Kinder suchen Energiefresser und erfahren außerdem, was sie selbst tun können, um wenig Energie zu verbrauchen und wie Energieverschwendung vermieden werden kann.

Im Anschluss an die Besuche kann das Thema im Kindergarten oder in der Klasse fortgeführt werden.
Die Besuche können ein Impuls sein, um weiter an Nachhaltigkeitsthemen zu arbeiten, z. B.

  • im Rahmen von Projektwochen werden regenerative Energien behandelt, evtl. mit abschließendem Fest,
  • konkrete Projektbausteine können bearbeitet werden, z. B. die Themen Mobilität, Stromsparen in der Einrichtung, Abfalltrennung, Tauschen statt Kaufen,
  • im Rahmen eines Jahresprojekts für die Vorschulkinder mit einer Exkursion zu einem Windrad, einer Solaranlage oder einem Wasserkraftwerk,
  • Einrichtung einer Klimaecke in der Gruppe/Klasse.

Projekte wie

  • Warmer-Pullitag statt Heizung
  • ein Tag ohne Strom im Kindergarten/in der Klasse
  • eine Woche ohne Spielzeug im Kindergarten
  • ein Alltag ohne Fahrzeuge - mein Weg zum Kindergarten/zur Schule
  • Stromverbraucher suchen und kennzeichnen
  • Stromfresser entdecken

könnten durchgeführt werden.

Zielgruppe:
Vorschul- und Grundschulkinder

Dauer der Besuche:
jeweils ca. 90 Minuten

Max. Gruppengröße:
ca. 12 Kinder im Kindergarten bzw. eine Grundschulklasse

Kosten:
Dieses Bildungsangebot ist ein Angebot des Energie- und Klimaschutzmanagements des Landratsamts Bodenseekreis und wird gefördert vom Land Baden-Württemberg. Es entstehen den Kindergärten und Grundschulen keine Kosten.

Unterstützung der Einrichtungen:
Auf Wunsch bieten wir den Erzieherinnen und Erziehern eine Schulung zum Thema (ca. 2-3 Stunden z. B. im Rahmen eines Teammeetings) an. Diese kostet 200 Euro, es können bis 12 Personen teilnehmen.

Ihre Referentin:
Ute auf der Brücken, Diplom-Biologin, Trainerin beim Haus der kleinen Forscher / Fortbildungen für pädagogische Fach- und Lehrkräfte in den MINT-Fächern, Fachkraft für Wald- und Naturpädagogik

Bau- und Liegenschaftsamt

Telefon
+49 7541 204 5887
Fax
+49 7541 204 7887
E-Mail
dorothea.hose-groeneveld@bodenseekreis.de
Zimmer
G 337, Glärnischstraße 1-3, Friedrichshafen