Spiel, Spaß und Wissen für Euch

Liebe Abfalldetektive,

diese Seite haben wir für alle Umweltfreunde gemacht, die sich mit dem Thema Abfall & Umweltschutz beschäftigen möchten.

Hier findet ihr tolle Internetseiten, in der ihr euch für Schulreferate oder Projekte Infos holen könnt. Tolle Ausmalbilder von unserem Max, dem Müllwurf werden ständig aktualisiert. Die könnt ihr euch ausdrucken und anmalen. Oder wenn ihr Lust zum Basteln habt, gibt es hier auch tolle Ideen, was sich aus Müll alles neues herstellen lässt. Ab und zu gibt es hier auch spannende Rätsel - da kannst du mit etwas Glück einen kleinen Preis gewinnen

Wir freuen uns aber auch über eure Beiträge. Habt ihr vielleicht Lust eine tolle Geschichte über Abfall zu schreiben? Zum Beispiel ein kleines Comic oder einen Aufsatz? All das werden wir auf dieser Seite veröffentlichen.

WIE, WO,WAS?

Basteltipps mit Müll

Hier findest Du witzige und kreative Tipps, was Du noch alles aus Abfällen bauen kannst:

Bastelideen aus Plastikflaschen

Tolle Basteltipps bei Geolino

Unterrichtsmaterial für Lehrerinnen und Lehrer

Müllwürfe zum Ausmalen

Wer kennt ihn nicht? Max, der Müllwurf ist das Maskottchen des Abfallwirtschaftsamtes.

Überall wo er auftaucht, geht es um Müll, Wertstoffe und eine saubere Umwelt.

Hast Du Lust ihm ein paar neue Farben zu verpassen? Hier findest du Max ganz farblos zum ausdrucken und anmalen. Und wenn Du uns Deinen farbigen Müllwurf schickst, dann kann ihn bald die ganze Welt sehen. Weil wir den dann gerne auch im Internet präsentieren wollen.

Also los geht's! Such Dir einfach ein Müllwurfbild aus!

Hier geht's zu 13 verschiedenen Müllwürfen 
 

Unser Müll im Bodenseekreis

Wie läuft das denn hier im Bodenseekreis? Wo kommt der ganze Müll eigentlich hin. Und was kann recycelt werden?

Max, der Müllwurf erzählt Dir hier die Geschichte des Abfalls im Bodenseekreis. 

Hier geht's zur Müllstory

Ist es wahr ? Rate mal!

Nein!

Sollten einmal in ferner Zukunft außerirdische Forscher auf unserem Planeten landen und etwas von Menschen ausgraben, fänden sie vor allem Glas. Das ist unverrottbar. Auch nicht rostende Metalle von Flugzeugen oder Autos, könnten die Aliens ausgraben. Dazu kommen noch viele Gesteine aus Mauern von Gebäuden und Reste von Straßen.

Plastikflaschen oder -verpackungen wäre dann nur noch in Form von Mikropartikeln zu finden. Eine PET-Flasche braucht rund 500 Jahre, bis sie zersetzt ist. Doch die Miniplastikteilchen reichern sich überall  im Wasser und im Boden an. Wenn sich also die Außerirdischen richtig Mühe geben, werden sie dort dann Mikroteile von Chipstüten und Trinkflaschen, etc. finden

Nein!

Wo immer der Mensch lebt, fällt jede Menge Müll an. Das ist auch im Weltall so. Deshalb ist mittlerweile auch dort eine organisierte Müllabfuhr geplant. Die gibt es aber noch nicht.

Besonders wichtig ist die Beseitigung von Schrott in Form alter Satelliten oder abgebrannter Raketenstufen. Rund 20.000 größere Schrottteile umkreisen die Erde und sind für andere Satelliten, Raumtransporter oder die ISS eine Gefahr.

Deshalb tüfteln die Weltraumagenturen schon seit Jahren daran, wie man mit Netzen und Greifarmen alte Satelliten wieder einsammeln kann. Manche Firmen forschen an Reinigungsmaschinen, die den Schrott einsammeln und dann mit ihm gemeinsam in der Atmosphäre verglühen sollen.

Kannst Du gut zeichnen? Hast Du Lust uns eine solche Reinigungsmaschine nach Deinen Vorstellungen zu zeichnen? Wir freuen uns auf Deine Idee. Schick Sie uns doch dann einfach an abfallberatung@bodenseekreis.de 

Dafür erhältst Du dann ein kleines Geschenk ;-) 

Ja!

Zumindest gibt es schon einen Prototypen: Studenten des Ecomotive-Teams der niederländischen Technischen Universität Eindhoven (TUE) haben im Oktober das Elektroauto Luca vorgestellt.

Es wurde  nahezu komplett aus Abfall sowie Flachs hergestellt. Verwendet wurden unter anderem PET-Flaschen, ABS-Kunststoffe und Haushaltsmüll. Das Äußere besteht aus Flachsfasern und aus dem Meer gefischtem recyceltem Plastik. Die Kombination des teils mehrere Jahre im Meer getriebenen Plastiks mit der Naturfaser sorgt offensichtlich für ausreichend Widerstandskraft.

Die Karosserie wurde aus wiederaufbereitetem ABS-Hartplastik gefertigt, das für viele Dinge, wie etwa Spielzeuge, Fernseher oder Küchenprodukte verwendet wird. Die gelbe Farbe des Luca kommt durch eine Folie zustande, auf eine Lackierung wird zugunsten der Recycelbarkeit verzichtet.

Auch im Innenraum des Luca gibt es viele Abfallprodukte: Die beiden Sitze haben eine Polsterung aus kosnuss- und Pferdehaar, der umgebende Stoff besteht aus recyceltem PET, das optisch dem  Veloursleder ähnelt.

Angetrieben wird der Luca von zwei in die hinteren Räder integrierten Elektromotoren mit zusammen 15 kW (20 PS) Leistung. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 90 km/h, mit einer Ladung können 220 Kilometer zurückgelegt werden. 

Mehr Infos zu dem tollen Prototypen findest du unter Ecomento.de

Ja!

Immer häufiger tauchen in den Läden sogenannte "Bioplastiktüten" auf, die sich laut Hersteller sogar kompostieren lassen. Sie werden aus "nachwachsenden Rohstoffen" wie z.B. Maisstärke hergestellt. Aber mit "Bio" hat das nicht viel zu tun.

 

Sie sind zwar aus biologischen Stoffen hergestellt, können aber dennoch teilweise aus Erdöl hergestellt sein.  Das andere Problem ist die Kompostierfähigkeit:

Verpackung bauen sich in Großkompostanlagen innerhalb von ca. zwölf Wochen ab. In den Kompostanlagen liegt der Kompost aber nur drei bis sechs Wochen. Danach würden die Plastikreste also zum Beispiel im Kompostdünger auf die Felder gebracht – wenn sie denn überhaupt so weit kommen. In den Anlagen wird Plastik ohnehin schon vorher aussortiert, und dabei kann nicht unterschieden werden, ob es Bio ist oder nicht. (Quelle BUND)