Trinkwasser

Durch die Trinkwasserverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 10. März 2016, geändert 2017, soll die menschliche Gesundheit geschützt werden vor nachteiligen Einflüssen, die sich aus Verunreinigungen
von Wasser ergeben. Dies erfolgt durch regelmäßige Kontrollen mikrobiologischer und chemischer Parameter sowie Parameter betreffend die Radioaktivität und Uran.
Einen besonderen Stellenwert nehmen die Legionellen ein, für die ein „technischer Maßnahmewert“ festgelegt wurde. Verantwortlich für die Einhaltung dieses Wertes ist der „Unternehmer oder sonstiger Inhaber“ (UsI) einer Trinkwasserinstallation.
Daneben enthält die Trinkwasserverordnung Anforderungen an Aufbereitungsstoffe und Materialien in Kontakt mit Wasser.
Den Text der Trinkwasserverordnung, die Liste der Untersuchungsstellen für Trinkwasser, Antworten auf häufig gestellte Fragen sowie weiterführende Informationen finden Sie hier

Großanlagen zur Trinkwassererwärmung

Am 05.12.2012 ist die 2. Verordnung zur Änderung zur Trinkwasserverordnung (TrinkwV) in Kraft getreten.

Wesentliche Neuerungen sind der Wegfall der Anzeigepflicht für Großanlagen zur Trinkwassererwärmung sowie die Erhöhung des Beprobungsturnus von einem auf drei Jahre. Außerdem müssen dem Gesundheitsamt nur noch Untersuchungsergebnisse gemeldet werden, die den technischen Maßnahmenwert von 100 Legionellen spec./100 ml Wasser überschreiten.

Großanlagen im Sinne der Trinkwasserverordnung nach § 3, Nr. 12 sind Anlagen mit

  1. Speicher-Trinkwassererwärmer oder zentralem Durchfluss-Trinkwassererwärmer jeweils mit einem Inhalt von mehr als 400 Litern oder
  2. einem Inhalt von mehr als 3 Litern in mindestens einer Rohrleitung zwischen Abgang des Trinkwassererwärmers und Entnahmestelle; nicht berücksichtigt wird der Inhalt einer Zirkulationsleitung.

Entsprechende Anlagen in Ein- und Zweifamilienhäusern zählen nicht zu Großanlagen zur Trinkwassererwärmung.

Gesundheitsamt / Sekretariat

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Fax: 07541 204-8806
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