Ist die Schülerin/der Schüler für den Besuch der nächstgelegenen Schule auf Schülerbeförderung angewiesen, so kann ein Zuschuss zu den anfallenden Kosten der Bus-/Zugfahrkarte beantragt werden. 

Welche Kosten können übernommen werden?

Beim Besuch der nächstgelegenen Schule, die mindestens 3 km von der Wohnung der Schülerin/des Schülers entfernt ist, kann der Eigenanteil zu den Kosten der Bus-/Zugfahrkarte übernommen werden.

Besucht die Schülerin/der Schüler eine nicht nächstgelegene Schule, so kann über das Bildungspaket nur der Anteil der Fahrkarte bezahlt werden, der für den Besuch einer nächstgelegenen Schule bezahlt werden würde.

Unabhängig von der Höhe des bewilligten Betrages ist ab dem 1. August 2013 eine Eigenleistung in Höhe von 5 Euro je Fahrkarte vom Antragssteller zu erbringen.

Wer bekommt die Leistung?

  • Schüler und Schülerinnen die jünger als 25 Jahre alt sind, eine allgemeine oder berufsbildende Schule besuchen und keine Ausbildungsvergütung erhalten
  • und die mindestens 3 km von der Schule entfernt wohnen.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Im Antrag auf Leistungen zur Bildung und Teilhabe muss der Abschnitt "Schulbeförderung (Bus-/Zugfahrkarte)" vollständig ausgefüllt und von der Schule bestätigt werden. 

Wie wird die Leistung erbracht?

Die Schülerfahrkarte wird im Schulsekretariat oder NEU online unter www.schuelermonatskarten-bodenseekreis.de bestellt. Beim Ausfüllen des Bestellscheins müssen die Eltern der Abrechnungsstelle des Verkehrsunternehmens (z. B. RAB) eine Einzugsermächtigung erteilen. Nur dann können die Fahrkarten an die Schüler ausgehändigt werden.

Ein Antrag auf Kostenübernahme durch das Jobcenter muss von der Schule bestätigt und im Jobcenter Bodenseekreis oder bei einer Stadt-/Gemeindeverwaltung persönlich oder per Post eingereicht werden. Von den Empfängern von Wohngeld und Kinderzuschlag ist bei der Beantragung der Schülerbeförderung immer ein aktueller Wohngeld- bzw. Kinderzuschlagbescheid in Kopie vorzulegen.

Die vom Jobcenter bewilligten Zuschüsse zu den Fahrkarten werden nach dem Abzug von 5 Euro Eigenleistung jeweils zum Monatsanfang auf das Konto der Eltern überwiesen. Das Verkehrsunternehmen zieht den Eigenanteil für die Schülerfahrkarte direkt bei den Eltern ein. Eine direkte Abrechnung zwischen dem Jobcenter und dem Verkehrsunternehmen (z. B. RAB) findet ab dem Schuljahr 2013/2014 nicht mehr statt.

Wichtig: Der Zuschuss zur Schülerfahrkarte kann nur für den Zeitraum bewilligt werden, in dem auch Arbeitslosengeld II, Sozialgeld, Sozialhilfe nach dem SGB XII, Wohngeld, Kinderzuschlag oder Leistungen nach Asylbewerberleistungsgesetz bezogen werden und nicht automatisch für das ganze Schuljahr. Um Nachteile zu vermeiden, stellen Sie den Folgeantrag immer vor dem Ablauf des aktuellen Bewilligungszeitraumes.

Beratungsstelle

Bei Fragen zur Antragstellung/zum Antragsverlauf steht Ihnen die Beratungsstelle zur Verfügung:
Gebäude Albrechtstraße 75
Tel.: 07541 204-0
jobcenter@bodenseekreis.de