Aktuelle Zahlen aus dem Bodenseekreis

  • labordiagnostisch bestätigte Infektionsfälle seit Ausbruch (Veränderung gegenüber Vortag): 1.595 (+ 68)
    gestorbene Personen: 11
    aktuell als akute Infektionsfälle geltend: 302
    neu gemeldete Infektionsfälle in der gesamten Vorwoche (Mo. - So.): 225
    zwischenzeitlich als genesen geltend: 1.282
    Gemeinden-Übersicht der Infektionsfälle: siehe Aktuelles, Stichwort: "Corona-Wochenrückblick" 
  • 7-Tage-Inzidenz je 100.000 Einwohner aktuell: 100
    Höchstwert in der Vorwoche (Mo. - So.): 109,7
    (50 registrierte Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in einem Land- oder Stadtkreis innerhalb von sieben Tagen gelten als Schwellwert für verstärkte behördliche Schutzmaßnahmen.)
  • stationär behandelte Personen in Kliniken im Landkreis: 14
    (Diese Zahl zeigt die Auslastung der Behandlungskapazitäten im Landkreis an. Es werden auch Patientinnen und Patienten mitgezählt, wenn diese nicht aus dem Bodenseekreis stammen. Personen aus dem Bodenseekreis, die in anderen Landkreisen behandelt werden, sind in dieser Zahl wiederum nicht erfasst.)
  • Personen in behördlich angeordneter häuslicher Quarantäne: 1.495
    bereits wieder aus der Quarantäne entlassene Personen: 6.264
    (In diesen Zahlen sind die gemeldeten Infektionsfälle sowie Kontaktpersonen ersten Grades enthalten.)

(Stand 24.11.2020, die Zahlen werden täglich nachmittags aktualisiert)

Um den Persönlichkeitsschutz der Betroffenen zu wahren, macht das Landratsamt Bodenseekreis keine Angaben über deren Wohnort, Geschlecht oder Alter.

Info-Telefone

Gesundheitsamt Bodenseekreis:
Tel.: 07541 204-3300 (täglich von 09:00 bis 16:00 Uhr)

Landesgesundheitsamt:
Tel.: 0711 904-39555 (täglich von 09:00 bis 18:00 Uhr)

Jobcenter Bodenseekreis:
Tel.: 07541 204-5110 oder -3008 oder - 3800 (Montag bis Donnerstag täglich von 08:00 bis 12:00 Uhr und von 14:00 bis 16:00 Uhr, Donnerstag 14:00 bis 17:00 Uhr, Freitag von 08:00 bis 12:00 Uhr)

Familien-Beratung durch die Familientreffs:
Infos unter Familie & Kinder

Hilfen bei psychischen Krisen:
Infos unter Psychische Krise

Corona-Verordnungen

Das Land Baden-Württemberg hat eine Reihe von Verordnungen erlassen, die das öffentliche Leben unter den Vorzeichen des Infektionsschutzes regeln sollen. Diese Verordnungen werden regelmäßig aktualisiert und fortgeschrieben. Jede und jeder ist selbst verantwortlich, die Vorgaben zu kennen und zu befolgen.

Übersichtsseite des Sozialministeriums: https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/verordnungen/

Quarantäne bei Reise-Rückkehr aus Risikogebiet

Wer aus einem Risikogebiet nach Deutschland einreist, muss laut aktueller Corona-Verordnung unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg die eigene Wohnung oder eine andere Unterkunft aufsuchen und sich dort in eine 10-tägige häusliche Quarantäne begeben.

Es darf kein Besuch von Personen empfangen werden, die nicht diesem Hausstand angehören. Die Quarantäne darf nur zum Aufsuchen des nächstgelegenen Testzentrums bzw. einer ärztlichen Praxis zur Durchführung eines Corona-Tests bzw. ärztlichen Untersuchung verlassen werden (nur mit Mund-Nasenbedeckung, möglichst nicht mit ÖPNV).

Verkürzung der Quarantänedauer: Eine sofortige Befreiung von der Quarantänepflicht mit Vorlage eines negativen Testergebnisses vor oder nach der Einreise ist generell nicht mehr möglich. Die Quarantäne kann verkürzt werden, wenn frühestens am fünften Tag nach der Einreise ein Corona-Test gemacht wird und das Testergebnis negativ ist. Bis zum Zeitpunkt des negativen Testergebnisses muss jedoch die Quarantäne eingehalten werden.

Meldung ans Rathaus: Unverzüglich die Ortspolizeibehörde (Gemeindeverwaltung) der Aufenthaltsgemeinde kontaktieren (NICHT das Landratsamt/Gesundheitsamt). Diese Verpflichtung kann durch eine digitale Einreiseanmeldung unter https://www.einreiseanmeldung.de/#/ erfüllt werden.

Ausnahmen und Sonderregelungen:

  • Erleichterungen für Grenzpendler und Grenzgänger, die täglich beziehungsweise wöchentlich zum Zwecke der Berufsausübung, ihres Studiums oder ihrer Ausbildung in oder aus einem Risikogebiet reisen. Einreisen ohne Quarantänepflicht aus Grenzregionen nach Baden-Württemberg, sind allen Personen für weniger als 24 Stunden möglich, die in der Grenzregion ihren Wohnsitz haben. Wer aus Baden-Württemberg in ein Risikogebiet in der Grenzregion reist, kann dies ohne anschließende Absonderungspflicht und ohne besonderen Grund ebenfalls für weniger als 24 Stunden tun.
  • Ausnahmeregelung bei Aufenthalten im Risikogebiet oder bei Einreisen nach Baden-Württemberg von jeweils bis zu 72 Stunden, wenn in dieser Zeit unter anderem Verwandte ersten Grades besucht werden, es der Aufrechterhaltung des Gesundheitswesens dient oder eine dringende medizinische Behandlung notwendig ist.
  • Weiter sind bestimmte Einreisende von der Absonderungsverpflichtung ausgenommen, wenn sie einen Negativtest vorlegen können. Hiervon profitieren beispielsweise Ärzte und Pflegekräfte, Richter und Anwälte, Parlaments- und Regierungsmitarbeiter, Polizeivollzugsbeamte, aber auch Athleten, die an einem sportlichen Wettkampf teilnehmen.
  • Mit besonderer Berücksichtigung der wirtschaftlichen Belange sind mit Vorlage eines Negativtests auch Personen von der Quarantänepflicht befreit, die sich für bis zu fünf Tage zwingend notwendig und unaufschiebbar unter anderem beruflich veranlasst in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder in das Land Baden-Württemberg einreisen.
  • Von der Quarantänepflicht sind unter Beachtung zusätzlicher Vorschriften auch die Saisonarbeiter ausgenommen, sofern sie ihre Arbeit für mindestens drei Wochen in Baden-Württemberg aufnehmen.
  • Für bestimmte Ausnahmen sind Bescheinigungen vorgesehen, die auch das zwingende Erfordernis der Einreise bestätigen müssen: So müssen beispielsweise Grenzpendler und Grenzgänger (die nicht unter die 24-Stunden-Ausnahme für den Grenzverkehr mit Grenzregionen fallen) eine Bescheinigung des Arbeitgebers, Auftraggebers oder der Bildungseinrichtung vorlegen können.

Risikogebiete sind Staaten oder Regionen außerhalb der Bundesrepublik, für die laut Ministerium für Soziales und Integration ein erhöhtes Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht. Die Liste der Risikogebiete wird laufend auf der Webseite des Robert-Koch-Instituts aktualisiert:
www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html?nn=13490888 

Die aktuelle Corona-Verordnung "Einreise" des Landes Baden-Württemberg

Wichtige Verhaltensregeln

Im Alltag und ohne konkrete Verdachtsmomente bieten diese einfachen Verhaltensregeln einen guten Schutz vor Infektionen:

  • Mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen halten.
  • Mund-Nasen-Schutz, wenn es eng oder geboten ist.
    (Wichtig: Der Schutz wirkt nur, wenn auch die Nase bedeckt ist.)
  • Regelmäßiges und gründliches Händewaschen mit Seife.
  • Nicht mit ungewaschenen Händen ins Gesicht zu fassen.
  • Andere Personen nicht anhusten und sich nicht anhusten lassen.
    Einmaltaschentücher benutzen bzw. Niesen oder Husten in die Armbeuge.
  • Auf Händeschütteln verzichten.

Weitere allgemeine Hygienetipps gibt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unter www.infektionsschutz.de/hygienetipps.

Symptome der Erkrankung

  • Fieber
  • Schüttelfrost
  • Beeinträchtigung des Geruchs-/Geschmackssinns
  • Trockener Husten
  • Atemnot, Schmerzen beim Atmen
  • Kopf-/Gliederschmerzen
  • Halsschmerzen/-kratzen, Schnupfen
  • Abgeschlagenheit

Die Erkrankung ist noch nicht vollständig wissenschaftlich erforscht. Aktuelle Hinweise gibt das Robert-Koch-Institut (RKI).

Verhalten bei Symptomen oder Verdacht auf Corona

  • Personen, die den Verdacht haben, mit Corona-Viren infiziert zu sein und Krankheitssymptome haben, sollen sich zunächst telefonisch mit der hausärztlichen Praxis in Verbindung setzen. Bitte nicht unangemeldet in die Praxis oder ins Krankenhaus gehen.
  • Hausärztin oder -arzt klärt dann mit den Betroffenen das weitere Vorgehen ab. Kann die Praxis Corona nicht untersuchen bzw. behandeln, überweist sie diese an eine möglichst nahegelegene Schwerpunktpraxis der Kassenärztlichen Vereinigung.
  • In Fällen, in denen die Hausärztin bzw. der Hausarzt telefonisch nicht erreicht werden kann, kann über den Patientenservice der Kassenärztlichen Vereinigung unter der Tel. 116117 erfragt werden, wo es eine Corona-Anlaufstelle in der Nähe gibt und wie Sie dort einen Termin bekommen.
  • Bis zur weiteren Abklärung zu Hause bleiben und den Kontakt zu anderen Personen auf ein Minimum beschränken.
  • Bei starken Symptomen und schlagartiger Verschlechterung an Wochenenden und Feiertagen den ärztlichen Bereitschaftsdienst anrufen, Tel.: 116117.

Robert-Koch-Institut: Bin ich betroffen und was ist zu tun?

Corona-Test und ärztliche Untersuchung

  • Corona-Tests werden in der Regel durch haus-/allgemeinärztliche Praxen durchgeführt. Ärztliche Praxen, die (mögliche) Corona-Patienten nicht versorgen können, überweisen diese an eine nächstgelegene Corona-Schwerpunktpraxis der Kassenärztlichen Vereinigung oder an die Fieberambulanz an der Messe. Eine Übersicht der Schwerpunktpraxen gibt es auf der Website der Kassenärztlichen Vereinigung unter http://coronakarte.kvbawue.de/.
  • Der Test ist für Personen mit typischen Symptomen bzw. für nicht-symptomatische Patienten in Anlehnung an die Nationale Teststrategie SARS-CoV-2 (Stand 14.10.2020) sowie für Reiserückkehrer aus Risikogebieten kostenlos.
  • Für Personen, die diese Voraussetzungen nicht erfüllen, gibt es aktuell keine Erstattungsregelung. Wer dennoch einen Test wünscht, muss derzeit die Kosten von rund 120 Euro selbst tragen.
     

Fieberambulanz

Die Kassenärztliche Vereinigung betreibt an der Messe Friedrichshafen eine Fieberambulanz. In der Fieberambulanz können Patienten mit Erkältungssymptomen (Fieber, trockener Husten, Schnupfen und Abgeschlagenheit, Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen, Geschmacks- und Geruchsstörungen sowie Schüttelfrost) untersucht werden, bzw. einen Test auf das Coronavirus erhalten. Auch symptomfreie direkte Kontaktpersonen von an COVID 19 erkrankten Menschen können in der Fieberambulanz getestet werden.

Die Fieberambulanz hat jedoch KEINE offene Sprechstunde. Um einen Termin hierfür zu erhalten, wenden sich Patientinnen und Patienten an eine ärztliche Praxis. Es erfolgt danach ein Rückruf mit Terminvergabe. Ohne Termin kann kein Test gemacht werden.

Anmeldeformular für ärztliche Praxen

Corona-Kontaktdatenerfassung

Im Falle eines positiven Tests wird sich das Gesundheitsamt mit den betroffenen Personen in Verbindung setzen. Diese erhalten einen persönlichen Zugangscode zur Kontaktdatenerfassung, wo sie über die sichere Plattform kontaktmanagement.bodenseekreis.de  ihre Kontaktpersonen angeben können.

Die Kontaktdatenerfassung ist wichtig, um Infektionsketten zu durchbrechen und die Gesundheit anderer Menschen zu schützen. Der Daten- und Persönlichkeitsschutz sind gewährleistet.

Leben in Quarantäne (Erkrankte und Kontaktpersonen Kat. 1)

Personen, die nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert sind, müssen mindestens zehn Tage sowie deren enge Kontaktpersonen (Kontaktpersonen der Kategorie 1) mindestens 14 Tage lang in Quarantäne leben. Die behördliche Anordnung hierfür erteilt die Wohnortgemeinde oder das Gesundheitsamt und kann zunächst auch mündlich ausgesprochen werden. Sie ist zwingend zu befolgen, andernfalls drohen Bußgeld oder andere Zwangsmaßnahmen.

Für Menschen in Quarantäne hat das Gesundheitsamt Info-Blätter mit wichtigen medizinischen und Alltagsinformationen sowie ein Fiebertagebuch herausgegeben:

Kontaktpersonen der Kategorie 2

Als Kontaktpersonen der Kategorie 2 gelten Personen, die sich im selben Raum wie ein bestätigter COVID-19-Fall aufhielten (z. B. Arbeitsplatz), wenn:

  • sie insgesamt (kumulativ) weniger als 15-minütigen Gesichts-Kontakt („face-to-face“) mit der infizierten Person hatten.
  • es keine Hinweise darauf gibt, dass eine Aerosolübertragung jenseits von 1,5 m von der infizierten Person stattgefunden hat.

(Beide Bedingungen müssen erfüllt sein, sonst wird der oder die Betreffende als Kontaktperson Kategorie 1 gewertet und ist damit Quarantäne-pflichtig.)

Für Kontaktpersonen der Kategorie 2 ist grundsätzlich keine Quarantäne notwendig. Jedoch sollten mindestens 14 Tagen nach dem letzten Kontakt zur infizierten Person wichtige Verhaltensregeln beachtet werden:

  • Kontakte zu anderen Personen auf das unbedingt Nötige beschränken, um eine mögliche Weiterverbreitung des Erregers zu vermeiden. Verzichten Sie auf nicht erforderliche, vor allem private Kontakte.
  • Vermeiden Sie auf alle Fälle Menschenansammlungen.
  • Befolgen sie die Hygieneempfehlungen, insbesondere regelmäßiges Händewaschen, kein ungeschütztes Niesen oder Husten, Desinfektion von Türklinken etc.
  • Beachten Sie einen Mindestabstand zu anderen Personen von mindestens 1,5 Metern. Vor allem, wenn dieser nicht eingehalten werden kann, tragen Sie einen Mund-Nasen-Schutz. Dieser kann die Übertragung von Krankheitserregern durch Sekrettröpfchen reduzieren.
  • Sprechen Sie gegebenenfalls mit Ihrem Arbeitgeber über eventuelle Möglichkeiten, Übertragungsrisiken bei der Arbeit zu minimieren (z. B. Heimarbeit). Grundsätzlich ist aber keine Entschädigung für einen potenziellen Verdienstausfall nach § 56 IfSG möglich.
  • Überwachen Sie mindestens 14 Tage lang besonders aufmerksam Ihren Gesundheitszustand. Sollten bei Ihnen die typischen, grippeartigen Symptome auftreten, muss an eine Covid-19-Infektion gedacht werden. In diesem Fall wenden Sie sich bitte umgehend telefonisch an Ihre hausärztliche Praxis und vermeiden Sie bestmöglich Kontakte zu anderen Personen.
  • Ein Corona-Test wird empfohlen. Rufen Sie Ihre hausärztliche Praxis an, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Falls diese nicht erreichbar ist und Sie schwere Symptome haben, kontaktieren Sie den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter Tel. 116 117 oder den Notarzt unter 112.

Für Kontaktpersonen der Kategorie 2 hat das Gesundheitsamt ein Infoblatt mit wichtigen praktischen Hinweisen herausgegeben:

Entschädigung nach § 56 Infektionsschutzgesetz

Entschädigung aufgrund Quarantäne
Personen, die sich aufgrund einer behördlichen Anordnung in häuslicher Quarantäne befinden und dadurch einen Verdienstausfall erleiden, erhalten auf Antrag eine Entschädigung nach den Regelungen des § 56 Infektionsschutzgesetz. Voraussetzung dafür ist eine, im konkreten Fall personenbezogene, Absonderungsverfügung gem. § 30 Infektionsschutzgesetz, die durch das zuständige Bürgermeisteramt oder das Gesundheitsamt ausgestellt wurde.

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die labordiagnostiziert an Covid-19 erkrankt sind, sind arbeitsunfähig, so dass die Leistungen des Arbeitgebers und der Krankenversicherung vorrangig eintreten. Für die Zeit der Krankschreibung besteht somit in der Regel kein Anspruch auf Entschädigung nach § 56 Infektionsschutzgesetz, sondern Lohnfortzahlung im Krankheitsfall nach § 3 EntgFG. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die sich als Kontaktperson einer erkrankten Person in Quarantäne befinden, erhalten für die Dauer der Quarantäne (höchstens jedoch sechs Wochen) von ihrem Arbeitgeber die Entschädigung ausgezahlt. Die Höhe entspricht grundsätzlich dem regulären Netto-Arbeitsentgelt für die Dauer der Quarantäne. Der Arbeitgeber kann dann innerhalb von drei Monaten nach dem Ende der Quarantäne einen Antrag bei der zuständigen Behörde stellen, um sich die an die Arbeitnehmerinnen/den Arbeitnehmer ausgezahlten Beträge erstatten zu lassen (§ 56 Abs. 5 und 11 Infektionsschutzgesetz).

Selbstständige
Selbstständige erhalten eine Entschädigung, wenn sie sich als Kontaktperson einer erkrankten Person in Quarantäne befinden. Unter die Verdienstausfallentschädigung gem. § 56 IfSG fallen allerdings keine finanziellen Einbußen und betrieblichen Verluste aufgrund von Veranstaltungsverboten und Betriebsuntersagungen gemäß der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg vom 17.03.2020. Diesbezüglich verweisen wir auf die Soforthilfen für Selbstständige sowie auf das Arbeitslosengeld II beim Jobcenter.

Entschädigung aufgrund von Kinderbetreuung
Erwerbstätige Sorgeberechtigte von Kindern unter 12 Jahren oder Kindern, die behindert und auf Hilfe angewiesen sind, erhalten auf Antrag eine Entschädigung nach den Regelungen des § 56 Infektionsschutzgesetz, wenn sie aufgrund der Schließung von Kitas und Schulen einen Verdienstausfall erleiden. Voraussetzung dafür ist, dass sie in diesem Zeitraum die Kinder selbst betreuen, weil sie keine anderweitige zumutbare Betreuungsmöglichkeit sicherstellen können. Dieser Entschädigungsanspruch ist am 30.03.2020 in Kraft getreten (Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite).
Weitergehende Informationen

Antragstellung
Zuständige Behörde für den Bodenseekreis ist das Regierungspräsidium Tübingen. Anträge werden in einem online-Verfahren über die Website www.ifsg-online.de gestellt und bearbeitet. Hier gibt es auch weitere Informationen. Die bisher bis zum 30. April beim Landratsamt Bodenseekreis eingegangenen Anträge werden gesammelt an das Regierungspräsidium Tübingen weitergeleitet.

Infotelefon Corona-Entschädigung:
Tel.:  0711 218200601 (Mo - Do 07:30 - 16:30 Uhr, Fr 07:30 - 12:30 Uhr)

E-Mail Corona-Entschädigung: 
entschaedigung-ifsg@rpt.bwl.de

Corona-Kontaktdatenerfassung

Plattform für positiv getestete Personen zur Erfassung der Kontaktpersonen:

kontaktmanagement.bodenseekreis.de

Infos aus erster Hand

COREY – Antworten zu Corona

Das automatische Dialogsystem (Chatbot) der Landesregierung hat Antworten auf viele Fragen zu Corona und den behördlichen Regelungen.

Chatbot COREY

Corona - Wir helfen einander

Empfohlene Hygienemaßnahmen

Multilingual Information on Corona

The Website of the Ethno-Medizinisches Zentrum
e. V. offers trustworthy information in many different languages.  www.covid-information.org