Aktuelle Zahlen aus dem Bodenseekreis

Die aktuellen Zahlen zu Corona werden nun in einer Covid-19-Zahlentafel dargestellt. Hier können die Daten auch rückblickend sowie grafisch betrachtet werden.

  • Die durch das Landratsamt erhobenen Daten werden einmal täglich jeweils nachmittags aktualisiert. Siehe Info zum Stand.
  • Die Daten kommen aus verschiedenen elektronischen Quellen. Durch unterschiedliche Verarbeitungszyklen kann es zu zeitlichen Verschiebungen bei der Aktualisierung und somit zu Abweichungen zwischen den einzelnen Darstellungen kommen.
  • Bitte weitere Hinweise zur Deutung der Zahlen im blauen Schieber links auf der Seite beachten.
  • Die grafischen Darstellungen können mit Bedienelementen vergrößert, der Betrachtungsausschnitt verändert werden. Einige Boxen haben unten Pfeile nach rechts und links, um zwischen Darstellungen und Themen zu wechseln.
  • Auf mobilen Endgeräten wird eine angepasste Darstellung der Zahlentafel ausgeliefert. Die beste Übersicht bietet die Darstellung auf einem PC-Bildschirm.

Zur Covid-19-Zahlentafel Bodenseekreis

Info-Telefone

Impf-Information und -Anmeldung (bitte unten Hinweise zur Impfung beachten):
Tel.: 116 117 (ohne Vorwahl)

Gesundheitsamt Bodenseekreis:
Tel.: 07541 204-3300 (täglich von 09:00 bis 16:00 Uhr)

Landesgesundheitsamt:
Tel.: 0711 904-39555 (täglich von 09:00 bis 18:00 Uhr)

Jobcenter Bodenseekreis:
Tel.: 07541 204-5110 oder -3008 oder - 3800 (Montag bis Donnerstag täglich von 08:00 bis 12:00 Uhr und von 14:00 bis 16:00 Uhr, Donnerstag 14:00 bis 17:00 Uhr, Freitag von 08:00 bis 12:00 Uhr)

Familien-Beratung durch die Familientreffs:
Infos unter Familie & Kinder

Hilfen bei psychischen Krisen:
Infos unter Psychische Krise

Corona-Verordnungen

Das Land Baden-Württemberg hat eine Reihe von Verordnungen erlassen, die das öffentliche Leben unter den Vorzeichen des Infektionsschutzes regeln sollen. Diese Verordnungen werden regelmäßig aktualisiert und fortgeschrieben. Jede und jeder ist selbst verantwortlich, die Vorgaben zu kennen und zu befolgen.

Übersichtsseite des Sozialministeriums: https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/verordnungen/

Quarantäne bei Reise-Rückkehr aus Risikogebiet

Wer aus einem Risikogebiet nach Deutschland einreist, ist nach der Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne verpflichtet, unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg die eigene Wohnung oder eine andere Unterkunft aufzusuchen und sich dort in eine 10-tägige häusliche Quarantäne zu begeben.

Nach der Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes besteht zudem die Verpflichtung

  • vor der Einreise eine digitale Einreiseanmeldung auf www.einreiseanmeldung.de vorzunehmen. Ersatzweise ist eine schriftliche Ersatzmitteilung vollständig auszufüllen und nach Einreise unverzüglich an die Gemeindeverwaltung (Ortspolizeibehörde) der Aufenthaltsgemeinde zu übermitteln. Achtung: Die Bestätigung der digitalen Einreiseanmeldung oder die schriftliche Ersatzmitteilung ist bei der Einreise mitzuführen und u. U. dem Beförderer oder der Bundespolizei vorzulegen.
  • sich höchstens 48 Stunden vor der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland auf das Coronavirus testen zu lassen und spätestens 48 Stunden nach der Einreise über einen Nachweis über das Nichtvorliegen einer Infektion zu verfügen. Dieser (schriftlich oder elektronisch sowie in deutscher, englischer oder französischer Sprache vorliegende) Nachweis muss aufbewahrt und ggf. vorgelegt werden. Achtung: Wer aus einem Risikogebiet mit besonders hoher Inzidenz für die Verbreitung des Coronavirus (Hochinzidenzgebiet) oder aufgetretenen Varianten des Coronavirus (Virusvarianten-Gebiet) einreist, muss bereits bei der Einreise über einen Nachweis über eine höchstens 48 Stunden zurückliegende Testung auf das Coronavirus mit negativem Ergebnis verfügen.

Während der häuslichen Quarantäne darf kein Besuch von Personen empfangen werden, die nicht demselben Hausstand angehören.

Verkürzung der Quarantänedauer: Eine sofortige Befreiung von der Quarantänepflicht mit Vorlage eines negativen Testergebnisses vor oder nach der Einreise ist generell nicht mehr möglich. Die Quarantäne kann verkürzt werden, wenn frühestens am fünften Tag nach der Einreise ein Corona-Test gemacht wird und das Testergebnis negativ ist. Bis zum Zeitpunkt des negativen Testergebnisses muss jedoch die Quarantäne eingehalten werden. Achtung: Dies gilt nicht für Einreisende, die sich in den letzten zehn Tagen vor ihrer Einreise in einem Virusvarianten-Gebiet aufgehalten haben.

Sowohl für die Verpflichtung zur häuslichen Quarantäne als auch für die Verpflichtung zur Anmeldung und Testpflicht bestehen Ausnahmen. So sind Personen, die nur zur Durchreise in die Bundesrepublik Deutschland einreisen und diese auf schnellstem Wege wieder verlassen, von der Anmelde- und Testpflicht ausgenommen. Für Grenzgänger und Grenzpendler gelten u. U. Ausnahmen von der Pflicht zur häuslichen Quarantäne und der Testpflicht. Achtung: Für Einreisende aus Hochinzidenz- oder Virusvariantengebieten können die Ausnahmen nur eingeschränkt bzw. überhaupt nicht gelten.

Risikogebiete sind Staaten oder Regionen außerhalb der Bundesrepublik, für die ein erhöhtes Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht. Die Liste der Risikogebiete wird laufend auf der Webseite des Robert-Koch-Instituts aktualisiert: www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html?nn=13490888. Dort finden Sie auch die aktuell ausgewiesenen Hochinzidenz- und Virusvarianten-Gebiete.

Die Regelungen zu Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende im Einzelnen können Sie der aktuellen Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne entnehmen. Antworten auf häufige Fragen zur Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne finden Sie im Internet unter www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/faq-tests-fuer-reiserueckkehrer. Die Regelungen zur Einreiseanmeldung sowie der Test- und Nachweispflicht bei Einreise können Sie der aktuellen Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes entnehmen. Diese sowie Informationen zur Einreise finden Sie auf www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus-infos-reisende.html

Wichtige Verhaltensregeln

Im Alltag und ohne konkrete Verdachtsmomente bieten diese einfachen Verhaltensregeln einen guten Schutz vor Infektionen:

  • Mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen halten.
  • Mund-Nasen-Schutz, wenn es eng oder geboten ist.
    (Wichtig: Der Schutz wirkt nur, wenn auch die Nase bedeckt ist.)
  • Regelmäßiges und gründliches Händewaschen mit Seife.
  • Nicht mit ungewaschenen Händen ins Gesicht zu fassen.
  • Andere Personen nicht anhusten und sich nicht anhusten lassen.
    Einmaltaschentücher benutzen bzw. Niesen oder Husten in die Armbeuge.
  • Auf Händeschütteln verzichten.

Weitere allgemeine Hygienetipps gibt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unter www.infektionsschutz.de/hygienetipps.

Symptome der Erkrankung

  • Fieber
  • Schüttelfrost
  • Beeinträchtigung des Geruchs-/Geschmackssinns
  • Trockener Husten
  • Atemnot, Schmerzen beim Atmen
  • Kopf-/Gliederschmerzen
  • Halsschmerzen/-kratzen, Schnupfen
  • Abgeschlagenheit

Die Erkrankung ist noch nicht vollständig wissenschaftlich erforscht. Aktuelle Hinweise gibt das Robert-Koch-Institut (RKI).

Verhalten bei Symptomen oder Verdacht auf Corona

  • Personen, die den Verdacht haben, mit Corona-Viren infiziert zu sein und Krankheitssymptome haben, sollen sich zunächst telefonisch mit der hausärztlichen Praxis in Verbindung setzen. Bitte nicht unangemeldet in die Praxis oder ins Krankenhaus gehen.
  • Hausärztin oder -arzt klärt dann mit den Betroffenen das weitere Vorgehen ab. Kann die Praxis Corona nicht untersuchen bzw. behandeln, überweist sie diese an eine möglichst nahegelegene Schwerpunktpraxis der Kassenärztlichen Vereinigung.
  • In Fällen, in denen die Hausärztin bzw. der Hausarzt telefonisch nicht erreicht werden kann, kann über den Patientenservice der Kassenärztlichen Vereinigung unter der Tel. 116117 erfragt werden, wo es eine Corona-Anlaufstelle in der Nähe gibt und wie Sie dort einen Termin bekommen.
  • Bis zur weiteren Abklärung zu Hause bleiben und den Kontakt zu anderen Personen auf ein Minimum beschränken.
  • Bei starken Symptomen und schlagartiger Verschlechterung an Wochenenden und Feiertagen den ärztlichen Bereitschaftsdienst anrufen, Tel.: 116117.

Robert-Koch-Institut: Bin ich betroffen und was ist zu tun?

Corona-Test und ärztliche Untersuchung

  • Corona-Tests werden in der Regel durch haus-/allgemeinärztliche Praxen durchgeführt. Ärztliche Praxen, die (mögliche) Corona-Patienten nicht versorgen können, überweisen diese an eine nächstgelegene Corona-Schwerpunktpraxis der Kassenärztlichen Vereinigung oder an die Fieberambulanz an der Messe. Eine Übersicht der Schwerpunktpraxen gibt es auf der Website der Kassenärztlichen Vereinigung unter http://coronakarte.kvbawue.de/.
  • Personen mit COVID-19-typischen Symptomen sowie bestimmte Personen ohne Symptome (beispielsweise Personen, die einen engen Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person hatten) werden auf Kosten der gesetzlichen Krankenversicherung getestet. Für Personen, die aus Risikogebieten einreisen bzw. eingereist sind, ist der Test NICHT kostenlos.
  • Für Personen, die diese Voraussetzungen nicht erfüllen, gibt es aktuell keine Erstattungsregelung. Wer dennoch einen Test wünscht, muss derzeit die Kosten von rund 120 Euro selbst tragen.

Informationen des Bundesgesundheitsministeriums zum Thema Corona-Test

Fieberambulanz

Die Kassenärztliche Vereinigung betreibt an der Messe Friedrichshafen eine Fieberambulanz. In der Fieberambulanz können Patienten mit Erkältungssymptomen (Fieber, trockener Husten, Schnupfen und Abgeschlagenheit, Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen, Geschmacks- und Geruchsstörungen sowie Schüttelfrost) untersucht werden, bzw. einen Test auf das Coronavirus erhalten.

Die Fieberambulanz hat jedoch KEINE offene Sprechstunde. Um einen Termin hierfür zu erhalten, wenden sich Patientinnen und Patienten an eine ärztliche Praxis.

Quarantäne/Isolation bei Verdacht sowie positivem Test

  • Personen, die typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus haben und damit krankheitsverdächtig sind (Fieber, trockener Husten, Verlust des Geruchs- und Geschmacksinns etc.), müssen sich unverzüglich nach Anordnung oder Durchführung eines PCR-Tests in Quarantäne begeben, auch ohne eine gesonderte behördliche Aufforderung. Erhält diese Person ein negatives Testergebnis, so endet die Quarantäne automatisch, soweit sie nicht zugleich eine enge Kontaktperson oder haushaltsangehörige Person einer anderen, positiv getesteten Person ist.
  • Positiv auf das Coronavirus getestete Personen müssen sich unverzüglich nach Kenntnisnahme des positiven Testergebnisses zu Hause isolieren, auch ohne eine gesonderte behördliche Aufforderung. Die häusliche Isolation endet in der Regel 10 Tage nach dem positiven Test oder nach Symptombeginn. Wenn eine Person mittels Antigentest positiv getestet wurde, wird empfohlen eine PCR-Testung anzuschließen. Ist auch der PCR-Test positiv, so verbleibt die Person bis zum Ende der 10 Tage in häuslicher Isolation.
  • Für Haushaltsangehörige von positiv getesteten Personen beginnt die Quarantäne unverzüglich, nachdem diese von dem positiven Test der im Haushalt lebenden Person erfahren haben, also auch ohne gesonderte behördliche Aufforderung. Die Quarantäne endet frühestens 10 Tage nach der Testung oder nach dem Symptombeginn der positiv getesteten Person.
  • Hatte man Kontakt zu einer positiv getesteten Person, muss man sich dann unverzüglich in Quarantäne begeben, wenn einem mündlich oder schriftlich mitgeteilt wird, dass man vom Gesundheitsamt als Kontaktpersonen der Kategorie I eingestuft wurde. Die Quarantäne endet in der Regel zehn Tage nach dem letzten Kontakt mit der positiv getesteten Person, wenn es keine Hinweise auf eine anhaltende Infektion gibt.
  • Eine Absonderungspflicht besteht nicht, falls die haushaltsangehörige Person oder die Kontaktperson bereits selbst mittels PCR-Test positiv getestet war und keine COVID-19-Symptome aufweist. Die Infektion darf dabei höchstens sechs Monate zurückliegen, gerechnet ab dem Tag der Kenntniserlangung bzw. der Mitteilung der zuständigen Behörde, welche die Absonderungspflicht als haushaltsangehörige Person oder Kontaktperson begründet.

Rechtliche Grundlage ist die Corona-Verordnung Absonderung des Landes Baden-Württemberg.

Corona-Kontaktdatenerfassung

Labordiagnostisch festgestellte Corona-Befunde werden wie gesetzlich vorgeschrieben dem Gesundheitsamt durch die Labore oder ärztlichen Praxen automatisch gemeldet. Um Infektionsketten zu unterbrechen und die Gesundheit anderer Menschen zu schützen, führt das Gesundheitsamt Bodenseekreis daraufhin das sogenannte Kontaktpersonenmanagement durch:

Personen, die engen Kontakt zu infizierten Personen hatten (Kontaktpersonen Kategorie 1), müssen daraufhin mindestens zehn Tage in Quarantäne leben. Um diesen Personenkreis zu ermitteln und zu erfassen, verwendet das Gesundheitsamt eine Online-Plattform (kontaktmanagement.bodenseekreis.de). Infizierte Personen (Indexpersonen) erhalten hierfür einen Zugangscode, um dort die Kontaktpersonen einzutragen. Der Daten- und Persönlichkeitsschutz sind gewährleistet

Leben in Quarantäne (Erkrankte und Kontaktpersonen Kategorie 1)

Personen, die nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert sind sowie deren enge Kontaktpersonen  (Kontaktpersonen der Kategorie 1) müssen mindestens zehn Tage in Isolation/Quarantäne leben. Sie ist zwingend zu befolgen, andernfalls drohen Bußgeld oder andere Zwangsmaßnahmen.

Für Menschen in Quarantäne hat das Gesundheitsamt Info-Blätter mit wichtigen medizinischen und Alltagsinformationen sowie ein Fiebertagebuch herausgegeben:

Kontaktpersonen der Kategorie 2

Als Kontaktpersonen der Kategorie 2 gelten Personen, die sich im selben Raum wie ein bestätigter COVID-19-Fall aufhielten (z. B. Arbeitsplatz), wenn:

  • sie insgesamt (kumulativ) weniger als 15-minütigen Gesichts-Kontakt („face-to-face“) mit der infizierten Person hatten.
  • es keine Hinweise darauf gibt, dass eine Aerosolübertragung jenseits von 1,5 m von der infizierten Person stattgefunden hat.

(Beide Bedingungen müssen erfüllt sein, sonst wird der oder die Betreffende als Kontaktperson Kategorie 1 gewertet und ist damit Quarantäne-pflichtig.)

Für Kontaktpersonen der Kategorie 2 ist grundsätzlich keine Quarantäne notwendig. Jedoch sollten mindestens 14 Tagen nach dem letzten Kontakt zur infizierten Person wichtige Verhaltensregeln beachtet werden:

  • Kontakte zu anderen Personen auf das unbedingt Nötige beschränken, um eine mögliche Weiterverbreitung des Erregers zu vermeiden. Verzichten Sie auf nicht erforderliche, vor allem private Kontakte.
  • Vermeiden Sie auf alle Fälle Menschenansammlungen.
  • Befolgen sie die Hygieneempfehlungen, insbesondere regelmäßiges Händewaschen, kein ungeschütztes Niesen oder Husten, Desinfektion von Türklinken etc.
  • Beachten Sie einen Mindestabstand zu anderen Personen von mindestens 1,5 Metern. Vor allem, wenn dieser nicht eingehalten werden kann, tragen Sie einen Mund-Nasen-Schutz. Dieser kann die Übertragung von Krankheitserregern durch Sekrettröpfchen reduzieren.
  • Sprechen Sie gegebenenfalls mit Ihrem Arbeitgeber über eventuelle Möglichkeiten, Übertragungsrisiken bei der Arbeit zu minimieren (z. B. Heimarbeit). Grundsätzlich ist aber keine Entschädigung für einen potenziellen Verdienstausfall nach § 56 IfSG möglich.
  • Überwachen Sie mindestens 14 Tage lang besonders aufmerksam Ihren Gesundheitszustand. Sollten bei Ihnen die typischen, grippeartigen Symptome auftreten, muss an eine Covid-19-Infektion gedacht werden. In diesem Fall wenden Sie sich bitte umgehend telefonisch an Ihre hausärztliche Praxis und vermeiden Sie bestmöglich Kontakte zu anderen Personen.
  • Ein Corona-Test wird empfohlen. Rufen Sie Ihre hausärztliche Praxis an, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Falls diese nicht erreichbar ist und Sie schwere Symptome haben, kontaktieren Sie den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter Tel. 116 117 oder den Notarzt unter 112.

Für Kontaktpersonen der Kategorie 2 hat das Gesundheitsamt ein Infoblatt mit wichtigen praktischen Hinweisen herausgegeben:

Entschädigung nach § 56 Infektionsschutzgesetz

Entschädigung aufgrund Quarantäne
Personen, die sich aufgrund einer behördlichen Anordnung in häuslicher Quarantäne befinden und dadurch einen Verdienstausfall erleiden, erhalten auf Antrag eine Entschädigung nach den Regelungen des § 56 Infektionsschutzgesetz. Voraussetzung dafür ist eine, im konkreten Fall personenbezogene, Absonderungsverfügung gem. § 30 Infektionsschutzgesetz, die durch das zuständige Bürgermeisteramt oder das Gesundheitsamt ausgestellt wurde.

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die labordiagnostiziert an Covid-19 erkrankt sind, sind arbeitsunfähig, so dass die Leistungen des Arbeitgebers und der Krankenversicherung vorrangig eintreten. Für die Zeit der Krankschreibung besteht somit in der Regel kein Anspruch auf Entschädigung nach § 56 Infektionsschutzgesetz, sondern Lohnfortzahlung im Krankheitsfall nach § 3 EntgFG. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die sich als Kontaktperson einer erkrankten Person in Quarantäne befinden, erhalten für die Dauer der Quarantäne (höchstens jedoch sechs Wochen) von ihrem Arbeitgeber die Entschädigung ausgezahlt. Die Höhe entspricht grundsätzlich dem regulären Netto-Arbeitsentgelt für die Dauer der Quarantäne. Der Arbeitgeber kann dann innerhalb von drei Monaten nach dem Ende der Quarantäne einen Antrag bei der zuständigen Behörde stellen, um sich die an die Arbeitnehmerinnen/den Arbeitnehmer ausgezahlten Beträge erstatten zu lassen (§ 56 Abs. 5 und 11 Infektionsschutzgesetz).

Selbstständige
Selbstständige erhalten eine Entschädigung, wenn sie sich als Kontaktperson einer erkrankten Person in Quarantäne befinden. Unter die Verdienstausfallentschädigung gem. § 56 IfSG fallen allerdings keine finanziellen Einbußen und betrieblichen Verluste aufgrund von Veranstaltungsverboten und Betriebsuntersagungen gemäß der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg vom 17.03.2020. Diesbezüglich verweisen wir auf die Soforthilfen für Selbstständige sowie auf das Arbeitslosengeld II beim Jobcenter.

Entschädigung aufgrund von Kinderbetreuung
Erwerbstätige Sorgeberechtigte von Kindern unter 12 Jahren oder Kindern, die behindert und auf Hilfe angewiesen sind, erhalten auf Antrag eine Entschädigung nach den Regelungen des § 56 Infektionsschutzgesetz, wenn sie aufgrund der Schließung von Kitas und Schulen einen Verdienstausfall erleiden. Voraussetzung dafür ist, dass sie in diesem Zeitraum die Kinder selbst betreuen, weil sie keine anderweitige zumutbare Betreuungsmöglichkeit sicherstellen können. Dieser Entschädigungsanspruch ist am 30.03.2020 in Kraft getreten (Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite).
Weitergehende Informationen

Antragstellung
Zuständige Behörde für den Bodenseekreis ist das Regierungspräsidium Tübingen. Anträge werden in einem online-Verfahren über die Website www.ifsg-online.de gestellt und bearbeitet. Hier gibt es auch weitere Informationen. Die bisher bis zum 30. April beim Landratsamt Bodenseekreis eingegangenen Anträge werden gesammelt an das Regierungspräsidium Tübingen weitergeleitet.

Infotelefon Corona-Entschädigung:
Tel.:  0711 218200601 (Mo - Do 07:30 - 16:30 Uhr, Fr 07:30 - 12:30 Uhr)

E-Mail Corona-Entschädigung: 
entschaedigung-ifsg@rpt.bwl.de

Corona-Kontaktdatenerfassung

Plattform für positiv getestete Personen zur Erfassung der Kontaktpersonen:

kontaktmanagement.bodenseekreis.de

Infos aus erster Hand

COREY – Antworten zu Corona

Das automatische Dialogsystem (Chatbot) der Landesregierung hat Antworten auf viele Fragen zu Corona und den behördlichen Regelungen.

Chatbot COREY

Corona - Wir helfen einander

Empfohlene Hygienemaßnahmen

Multilingual Information on Corona

The Website of the Ethno-Medizinisches Zentrum
e. V. offers trustworthy information in many different languages.  www.covid-information.org