Inzidenz-Status Bodenseekreis

Die Lockdown-Lockerungen hängen von der Inzidenz (neugemeldete Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb sieben Tage) ab. Über- oder unterschreitet der Inzidenzwert die Schwellen von 35, 50 und 100 eine bestimmte Zeit lang, gelten kreisweit besondere Regelungen. Gibt es im Landkreis nicht-diffuse Infektionsgeschehen (Cluster) kann sich das auf die Feststellung des Inzidenz-Status auswirken. Deshalb kann der Status vom tagesaktuellen Inzidenz-Wert abweichen.
 

Übersicht über die kreisweiten Regelungen in Abhängigkeit vom Inzidenz-Status (PDF) 

Aktuelle Zahlen aus dem Bodenseekreis

Die aktuellen Zahlen zu Corona werden nun in einer Covid-19-Zahlentafel dargestellt. Hier können die Daten auch rückblickend sowie grafisch betrachtet werden.

  • Die durch das Landratsamt erhobenen Daten werden einmal täglich jeweils nachmittags aktualisiert. Siehe Info zum Stand.
  • Die Daten kommen aus verschiedenen elektronischen Quellen. Durch unterschiedliche Verarbeitungszyklen kann es zu zeitlichen Verschiebungen bei der Aktualisierung und somit zu Abweichungen zwischen den einzelnen Darstellungen kommen.
  • Bitte weitere Hinweise zur Deutung der Zahlen im blauen Schieber links auf der Seite beachten.
  • Die grafischen Darstellungen können mit Bedienelementen vergrößert, der Betrachtungsausschnitt verändert werden. Einige Boxen haben unten Pfeile nach rechts und links, um zwischen Darstellungen und Themen zu wechseln.
  • Auf mobilen Endgeräten wird eine angepasste Darstellung der Zahlentafel ausgeliefert. Die beste Übersicht bietet die Darstellung auf einem PC-Bildschirm.

Zur Covid-19-Zahlentafel Bodenseekreis

Info-Telefone

Impf-Information und -Anmeldung (bitte unten Hinweise zur Impfung beachten):
Tel.: 116 117 (ohne Vorwahl)

Gesundheitsamt Bodenseekreis:
Tel.: 07541 204-3300 (täglich von 09:00 bis 16:00 Uhr)

Landesgesundheitsamt:
Tel.: 0711 904-39555 (täglich von 09:00 bis 18:00 Uhr)

Jobcenter Bodenseekreis:
Tel.: 07541 204-5110 oder -3008 oder - 3800 (Montag bis Donnerstag täglich von 08:00 bis 12:00 Uhr und von 14:00 bis 16:00 Uhr, Donnerstag 14:00 bis 17:00 Uhr, Freitag von 08:00 bis 12:00 Uhr)

Familien-Beratung durch die Familientreffs:
Infos unter Familie & Kinder

Hilfen bei psychischen Krisen:
Infos unter Psychische Krise

Corona-Verordnungen

Das Land Baden-Württemberg hat eine Reihe von Verordnungen erlassen, die das öffentliche Leben unter den Vorzeichen des Infektionsschutzes regeln sollen. Diese Verordnungen werden regelmäßig aktualisiert und fortgeschrieben. Jede und jeder ist selbst verantwortlich, die Vorgaben zu kennen und zu befolgen.

Übersichtsseite des Sozialministeriums: https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/verordnungen/

Aktuelle Regelung des Landkreises:

  • Ab Dienstag, 13. April 2021, gilt im Bodenseekreis der Inzidenz-Status "über 100" und damit die verschärften Regelungen der "Notbremse" laut aktueller Corona-Verordnung des Landes (siehe oben Inzidenz-Status).
  • Aktuell gelten im Landkreis KEINE besonderen Ausgangsbeschränkungen.

Quarantäne bei Reise-Rückkehr aus Risikogebiet

Wer aus einem Risikogebiet nach Deutschland einreist, ist nach der Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne verpflichtet, unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg die eigene Wohnung oder eine andere Unterkunft aufzusuchen und sich dort in eine 10-tägige häusliche Quarantäne zu begeben.

Nach der Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes besteht zudem die Verpflichtung

  • vor der Einreise eine digitale Einreiseanmeldung auf www.einreiseanmeldung.de vorzunehmen. Ersatzweise ist eine schriftliche Ersatzmitteilung vollständig auszufüllen und nach Einreise unverzüglich an die Gemeindeverwaltung (Ortspolizeibehörde) der Aufenthaltsgemeinde zu übermitteln. Achtung: Die Bestätigung der digitalen Einreiseanmeldung oder die schriftliche Ersatzmitteilung ist bei der Einreise mitzuführen und u. U. dem Beförderer oder der Bundespolizei vorzulegen.
  • sich höchstens 48 Stunden vor der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland auf das Coronavirus testen zu lassen und spätestens 48 Stunden nach der Einreise über einen Nachweis über das Nichtvorliegen einer Infektion zu verfügen. Dieser (schriftlich oder elektronisch sowie in deutscher, englischer oder französischer Sprache vorliegende) Nachweis muss aufbewahrt und ggf. vorgelegt werden. Wer auf dem Luftweg in die Bundesrepublik Deutschland einreist, muss den Nachweis vor dem Abflug im Ausland dem Beförderer vorlegen, auch wenn die Einreise nicht aus einem Risikogebiet erfolgt. Achtung: Wer aus einem Risikogebiet mit besonders hoher Inzidenz für die Verbreitung des Coronavirus (Hochinzidenzgebiet) oder aufgetretenen Varianten des Coronavirus (Virusvarianten-Gebiet) einreist, muss bereits bei der Einreise über einen Nachweis über eine höchstens 48 Stunden zurückliegende Testung auf das Coronavirus mit negativem Ergebnis verfügen.

Während der häuslichen Quarantäne darf kein Besuch von Personen empfangen werden, die nicht demselben Hausstand angehören.

Verkürzung der Quarantänedauer: Eine sofortige Befreiung von der Quarantänepflicht mit Vorlage eines negativen Testergebnisses vor oder nach der Einreise ist generell nicht mehr möglich. Die Quarantäne kann verkürzt werden, wenn frühestens am fünften Tag nach der Einreise ein Corona-Test gemacht wird und das Testergebnis negativ ist. Bis zum Zeitpunkt des negativen Testergebnisses muss jedoch die Quarantäne eingehalten werden. Achtung: Dies gilt nicht für Einreisende, die sich in den letzten zehn Tagen vor ihrer Einreise in einem Hochinzidenzgebiet oder in einem Virusvarianten-Gebiet aufgehalten haben.

Sowohl für die Verpflichtung zur häuslichen Quarantäne als auch für die Verpflichtung zur Anmeldung und Testpflicht bestehen Ausnahmen. So sind Personen, die nur zur Durchreise in die Bundesrepublik Deutschland einreisen und diese auf schnellstem Wege wieder verlassen, von der Anmelde- und Testpflicht ausgenommen. Für Grenzgänger und Grenzpendler gelten u. U. Ausnahmen von der Pflicht zur häuslichen Quarantäne und der Testpflicht. Achtung: Für Einreisende aus Hochinzidenz- oder Virusvariantengebieten können die Ausnahmen nur eingeschränkt bzw. überhaupt nicht gelten.

Risikogebiete sind Staaten oder Regionen außerhalb der Bundesrepublik, für die ein erhöhtes Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht. Die Liste der Risikogebiete wird laufend auf der Webseite des Robert-Koch-Instituts aktualisiert: www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html?nn=13490888. Dort finden Sie auch die aktuell ausgewiesenen Hochinzidenz- und Virusvarianten-Gebiete.

Die Regelungen zu Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende im Einzelnen können Sie der aktuellen Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne entnehmen. Antworten auf häufige Fragen zur Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne finden Sie im Internet unter www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/faq-tests-fuer-reiserueckkehrer. Die Regelungen zur Einreiseanmeldung sowie der Test- und Nachweispflicht bei Einreise können Sie der aktuellen Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes entnehmen. Diese sowie Informationen zur Einreise finden Sie auf www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus-infos-reisende.html

Wichtige Verhaltensregeln

Im Alltag und ohne konkrete Verdachtsmomente bieten diese einfachen Verhaltensregeln einen guten Schutz vor Infektionen:

  • Mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen halten.
  • Mund-Nasen-Schutz, wenn es eng oder geboten ist.
    (Wichtig: Der Schutz wirkt nur, wenn auch die Nase bedeckt ist.)
  • Regelmäßiges und gründliches Händewaschen mit Seife.
  • Nicht mit ungewaschenen Händen ins Gesicht zu fassen.
  • Andere Personen nicht anhusten und sich nicht anhusten lassen.
    Einmaltaschentücher benutzen bzw. Niesen oder Husten in die Armbeuge.
  • Auf Händeschütteln verzichten.

Weitere allgemeine Hygienetipps gibt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unter www.infektionsschutz.de/hygienetipps.

Symptome der Erkrankung

  • Fieber
  • Schüttelfrost
  • Beeinträchtigung des Geruchs-/Geschmackssinns
  • Trockener Husten
  • Atemnot, Schmerzen beim Atmen
  • Kopf-/Gliederschmerzen
  • Halsschmerzen/-kratzen, Schnupfen
  • Abgeschlagenheit

Die Erkrankung ist noch nicht vollständig wissenschaftlich erforscht. Aktuelle Hinweise gibt das Robert-Koch-Institut (RKI).

Verhalten bei Symptomen oder Verdacht auf Corona

  • Personen, die den Verdacht haben, mit Corona-Viren infiziert zu sein und Krankheitssymptome haben, sollen sich zunächst telefonisch mit der hausärztlichen Praxis in Verbindung setzen. Bitte nicht unangemeldet in die Praxis oder ins Krankenhaus gehen.
  • Hausärztin oder -arzt klärt dann mit den Betroffenen das weitere Vorgehen ab. Kann die Praxis Corona nicht untersuchen bzw. behandeln, überweist sie diese an eine möglichst nahegelegene Schwerpunktpraxis der Kassenärztlichen Vereinigung.
  • In Fällen, in denen die Hausärztin bzw. der Hausarzt telefonisch nicht erreicht werden kann, kann über den Patientenservice der Kassenärztlichen Vereinigung unter der Tel. 116117 erfragt werden, wo es eine Corona-Anlaufstelle in der Nähe gibt und wie Sie dort einen Termin bekommen.
  • Bis zur weiteren Abklärung zu Hause bleiben und den Kontakt zu anderen Personen auf ein Minimum beschränken.
  • Bei starken Symptomen und schlagartiger Verschlechterung an Wochenenden und Feiertagen den ärztlichen Bereitschaftsdienst anrufen, Tel.: 116117.

Robert-Koch-Institut: Bin ich betroffen und was ist zu tun?

Corona-Test und ärztliche Untersuchung

Corona-Schnelltests/Antigentests

Lokale Schnelltest-Angebote in den Städten und Gemeinden des Bodenseekreises. Diese Übersicht  wird fortlaufend aktualisiert, das Landratsamt gibt aber keine Gewähr für die Vollständigkeit.  

GemeindeTestzentrumWeitere Infos finden Sie in Ihrem Gemeindeblatt oder unter diesen Links
BermatingenDorfgemeinschaftshausWeitere Infos zu Bermatingen
DeggenhausertalAlfons-Schmidmeister-Halle/WittenhofenWeitere Infos zu Deggenhausertal
EriskirchBürgerhaus Alte Schule Eriskirch

Weitere Infos zu Eriskirch

FrickingenGraf-Burchard-HalleWeitere Infos zu Frickingen
Friedrichshafen

Testzentrum Alte Festhalle
(Scheffelstraße)
Testzentrum Innenstadt
(Eugen-Bolz-Straße)

Weitere Infos zu Friedrichshafen
HeiligenbergSchlossapotheke Heiligenberg bietet Tests anWeitere Infos zu Heiligenberg
ImmenstaadLinzgauhalleWeitere Infos zu Immenstaad
KressbronnFesthalle Kressbronn

Weitere Infos zu Kressbronn

LangenargenKleine Turnhalle Langenargen
Praxis am Münzhof
Weitere Infos zu Langenargen
MarkdorfMehrzweckhalle Leimbach

Weitere Infos zu Markdorf

MeckenbeurenDorfgemeinschaftshaus KehlenWeitere Infos zu Meckenbeuren
NeukirchDorfgemeinschaftshaus WildpoltsweilerWeitere Infos zu Neukirch
Oberteuringen

Hausarztpraxis Dr. Oliver Baumiller
Hausarztpraxis Dr. Andreas Kirsner

Weitere Infos zu Oberteuringen
OwingenBürgerhaus kultur/o Weitere Infos zu Owingen
SalemAltes Rathaus NeufrachWeitere Infos zu Salem
Daisendorf, Hagnau, Meersburg, StettenRatskeller Gemeinde MeersburgWeitere Infos zu Daisendorf, Hagnau, Meersburg und Stetten
HagnauTestzentrum Hagnau, Talhof 1Weitere Infos zu Hagnau
TettnangDRK-Geschäftsstelle TettnangWeitere Infos zu Tettnang
Überlingen, SipplingenHalle - Wiestorschule/Stadt ÜberlingenWeitere Infos zu Überlingen und Sipplingen 
Uhldingen-MühlhofenMehrzweckhalle MühlhofenWeitere Infos zu Uhldingen-Mühlhofen

Schnelltests in Apotheken

Die Landesapothekenkammer bietet eine Suchmöglichkeit nach Postleitzahlen:
https://www.lak-bw.de/service/patient/antigen-schnelltests.html

  • Corona-Tests werden in der Regel durch haus-/allgemeinärztliche Praxen durchgeführt. Ärztliche Praxen, die (mögliche) Corona-Patienten nicht versorgen können, überweisen diese an eine nächstgelegene Corona-Schwerpunktpraxis der Kassenärztlichen Vereinigung oder an die Fieberambulanz an der Messe. Eine Übersicht der Schwerpunktpraxen gibt es auf der Website der Kassenärztlichen Vereinigung unter http://coronakarte.kvbawue.de/.
  • Personen mit COVID-19-typischen Symptomen sowie bestimmte Personen ohne Symptome (beispielsweise Personen, die einen engen Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person hatten) werden auf Kosten der gesetzlichen Krankenversicherung getestet. Für Personen, die aus Risikogebieten einreisen bzw. eingereist sind, ist der Test NICHT kostenlos.
  • Für Personen, die diese Voraussetzungen nicht erfüllen, gibt es aktuell keine Erstattungsregelung. Wer dennoch einen Test wünscht, muss derzeit die Kosten von rund 120 Euro selbst tragen.

Informationen des Bundesgesundheitsministeriums zum Thema Corona-Test

Fieberambulanz

Die Kassenärztliche Vereinigung betreibt an der Messe Friedrichshafen eine Fieberambulanz. In der Fieberambulanz können Patienten mit Erkältungssymptomen (Fieber, trockener Husten, Schnupfen und Abgeschlagenheit, Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen, Geschmacks- und Geruchsstörungen sowie Schüttelfrost) untersucht werden, bzw. einen Test auf das Coronavirus erhalten.

Die Fieberambulanz hat jedoch KEINE offene Sprechstunde. Um einen Termin hierfür zu erhalten, wenden sich Patientinnen und Patienten an eine ärztliche Praxis.

Quarantäne/Isolation bei Verdacht sowie positivem Test

  • Personen, die typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus haben und damit krankheitsverdächtig sind (Fieber, trockener Husten, Verlust des Geruchs- und Geschmacksinns etc.), müssen sich unverzüglich nach Anordnung oder Durchführung eines PCR-Tests in Quarantäne begeben, auch ohne eine gesonderte behördliche Aufforderung. Erhält diese Person ein negatives Testergebnis, so endet die Quarantäne automatisch, soweit sie nicht zugleich eine enge Kontaktperson oder haushaltsangehörige Person einer anderen, positiv getesteten Person ist.
  • Positiv auf das Coronavirus getestete Personen müssen sich unverzüglich nach Kenntnisnahme des positiven Testergebnisses zu Hause isolieren, auch ohne eine gesonderte behördliche Aufforderung. Die häusliche Isolation endet in der Regel 10 Tage bzw. bei Feststellung einer Virusvariante 14 Tage nach dem positiven Test oder nach Symptombeginn, bei mindestens 48-stündiger Symptomfreiheit. Wenn eine Person mittels Schnelltest positiv getestet wurde, wird empfohlen eine PCR-Testung anzuschließen. Ist auch der PCR-Test positiv, so verbleibt die Person bis zum Ende der 10 Tage in häuslicher Isolation.
  • Für Haushaltsangehörige von positiv getesteten Personen beginnt die Quarantäne unverzüglich, nachdem diese von dem positiven Test der im Haushalt lebenden Person erfahren haben, also auch ohne gesonderte behördliche Aufforderung. Die Quarantäne endet frühestens 14 Tage nach der Testung oder nach dem Symptombeginn der positiv getesteten Person.
  • Hatte man Kontakt zu einer positiv getesteten Person, muss man sich dann unverzüglich in Quarantäne begeben, wenn einem mündlich oder schriftlich mitgeteilt wird, dass man vom Gesundheitsamt als Kontaktpersonen der Kategorie I eingestuft wurde. Die Quarantäne endet in der Regel 14 Tage nach dem letzten Kontakt mit der positiv getesteten Person, wenn es keine Hinweise auf eine anhaltende Infektion gibt.
  • Eine Absonderungspflicht besteht für die haushaltsangehörige Person oder die Kontaktperson nicht, falls sie bereits selbst mittels PCR-Test positiv getestet war und keine COVID-19-Symptome aufweist. Die Infektion darf dabei höchstens drei Monate zurückliegen, gerechnet ab dem Tag der Kenntniserlangung bzw. der Mitteilung der zuständigen Behörde, welche die Absonderungspflicht als haushaltsangehörige Person oder Kontaktperson begründet. Dies gilt ab Mitteilung durch die zuständige Behörde nicht, wenn beim Primärfall eine besorgniserregende Virusvariante festgestellt wurde und die haushaltsangehörige Person oder die Kontaktperson der Kategorie I nicht von derselben Virusvariante genesen ist.
  • Haushaltsangehörige Personen von Kontaktpersonen der Kategorie I haben sich mittels Schnelltest oder PCR-Test auf das Coronavirus testen zu lassen. Der Test kann frühestens am fünften und muss spätestens am siebten Tag nach Kenntnisnahme der Absonderungspflicht der in ihrem Haushalt wohnenden Kontaktperson der Kategorie I durchgeführt werden. Positiv mittels Selbsttest getestete Personen haben sich unverzüglich mittels PCR-Test auf das Coronavirus testen zu lassen.

Rechtliche Grundlage ist die Corona-Verordnung Absonderung des Landes Baden-Württemberg.

Corona-Kontaktdatenerfassung

Labordiagnostisch festgestellte Corona-Befunde werden wie gesetzlich vorgeschrieben dem Gesundheitsamt durch die Labore oder ärztlichen Praxen automatisch gemeldet. Um Infektionsketten zu unterbrechen und die Gesundheit anderer Menschen zu schützen, führt das Gesundheitsamt Bodenseekreis daraufhin das sogenannte Kontaktpersonenmanagement durch:

Personen, die engen Kontakt zu infizierten Personen hatten (Kontaktpersonen Kategorie 1), müssen daraufhin mindestens 14 Tage in Quarantäne leben. Um diesen Personenkreis zu ermitteln und zu erfassen, verwendet das Gesundheitsamt eine Online-Plattform (kontaktmanagement.bodenseekreis.de). Infizierte Personen (Indexpersonen) erhalten hierfür einen Zugangscode, um dort die Kontaktpersonen einzutragen. Der Daten- und Persönlichkeitsschutz sind gewährleistet

Leben in Quarantäne (Erkrankte und Kontaktpersonen Kategorie 1)

Personen, die nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert sind sowie deren enge Kontaktpersonen  (Kontaktpersonen der Kategorie 1) müssen mindestens 14 Tage in Isolation/Quarantäne leben. Sie ist zwingend zu befolgen, andernfalls drohen Bußgeld oder andere Zwangsmaßnahmen.

Für Menschen in Quarantäne hat das Gesundheitsamt Info-Blätter mit wichtigen medizinischen und Alltagsinformationen sowie ein Fiebertagebuch herausgegeben:

Entschädigung nach § 56 Infektionsschutzgesetz

Entschädigung aufgrund Quarantäne
Personen, die sich aufgrund einer behördlichen Anordnung in häuslicher Quarantäne befinden und dadurch einen Verdienstausfall erleiden, erhalten auf Antrag eine Entschädigung nach den Regelungen des § 56 Infektionsschutzgesetz. Voraussetzung dafür ist eine, im konkreten Fall personenbezogene, Absonderungsverfügung gem. § 30 Infektionsschutzgesetz, die durch das zuständige Bürgermeisteramt oder das Gesundheitsamt ausgestellt wurde.

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die labordiagnostiziert an Covid-19 erkrankt sind, sind arbeitsunfähig, so dass die Leistungen des Arbeitgebers und der Krankenversicherung vorrangig eintreten. Für die Zeit der Krankschreibung besteht somit in der Regel kein Anspruch auf Entschädigung nach § 56 Infektionsschutzgesetz, sondern Lohnfortzahlung im Krankheitsfall nach § 3 EntgFG. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die sich als Kontaktperson einer erkrankten Person in Quarantäne befinden, erhalten für die Dauer der Quarantäne (höchstens jedoch sechs Wochen) von ihrem Arbeitgeber die Entschädigung ausgezahlt. Die Höhe entspricht grundsätzlich dem regulären Netto-Arbeitsentgelt für die Dauer der Quarantäne. Der Arbeitgeber kann dann innerhalb von drei Monaten nach dem Ende der Quarantäne einen Antrag bei der zuständigen Behörde stellen, um sich die an die Arbeitnehmerinnen/den Arbeitnehmer ausgezahlten Beträge erstatten zu lassen (§ 56 Abs. 5 und 11 Infektionsschutzgesetz).

Selbstständige
Selbstständige erhalten eine Entschädigung, wenn sie sich als Kontaktperson einer erkrankten Person in Quarantäne befinden. Unter die Verdienstausfallentschädigung gem. § 56 IfSG fallen allerdings keine finanziellen Einbußen und betrieblichen Verluste aufgrund von Veranstaltungsverboten und Betriebsuntersagungen gemäß der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg vom 17.03.2020. Diesbezüglich verweisen wir auf die Soforthilfen für Selbstständige sowie auf das Arbeitslosengeld II beim Jobcenter.

Entschädigung aufgrund von Kinderbetreuung
Erwerbstätige Sorgeberechtigte von Kindern unter 12 Jahren oder Kindern, die behindert und auf Hilfe angewiesen sind, erhalten auf Antrag eine Entschädigung nach den Regelungen des § 56 Infektionsschutzgesetz, wenn sie aufgrund der Schließung von Kitas und Schulen einen Verdienstausfall erleiden. Voraussetzung dafür ist, dass sie in diesem Zeitraum die Kinder selbst betreuen, weil sie keine anderweitige zumutbare Betreuungsmöglichkeit sicherstellen können. Dieser Entschädigungsanspruch ist am 30.03.2020 in Kraft getreten (Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite).
Weitergehende Informationen

Antragstellung
Zuständige Behörde für den Bodenseekreis ist das Regierungspräsidium Tübingen. Anträge werden in einem online-Verfahren über die Website www.ifsg-online.de gestellt und bearbeitet. Hier gibt es auch weitere Informationen. Die bisher bis zum 30. April beim Landratsamt Bodenseekreis eingegangenen Anträge werden gesammelt an das Regierungspräsidium Tübingen weitergeleitet.

Infotelefon Corona-Entschädigung:
Tel.:  0711 218200601 (Mo - Do 07:30 - 16:30 Uhr, Fr 07:30 - 12:30 Uhr)

E-Mail Corona-Entschädigung: 
entschaedigung-ifsg@rpt.bwl.de

Corona-Kontaktdatenerfassung

Plattform für positiv getestete Personen zur Erfassung der Kontaktpersonen:

kontaktmanagement.bodenseekreis.de

Infos aus erster Hand

COREY – Antworten zu Corona

Das automatische Dialogsystem (Chatbot) der Landesregierung hat Antworten auf viele Fragen zu Corona und den behördlichen Regelungen.

Chatbot COREY

Corona - Wir helfen einander

Empfohlene Hygienemaßnahmen

Multilingual Information on Corona

The Website of the Ethno-Medizinisches Zentrum
e. V. offers trustworthy information in many different languages.  www.covid-information.org