Unter dem Motto „Erfolgreich. Gleich. Berechtigt.“ finden vom 15. bis 24. Oktober 2026 die FRAUENWIRTSCHAFTSTAGE in Baden-Württemberg statt. Auch in der Region Bodensee-Oberschwaben bietet ein Netzwerk regionaler Akteurinnen und Akteure ein vielfältiges Programm mit Workshops, Vorträgen und Einblicken in Unternehmen. Die Veranstaltungen richten sich an Angestellte, Führungskräfte, Selbstständige sowie Frauen, die sich beruflich neu orientieren oder nach einer Pause wieder einsteigen möchten. Programm, weitere Infos und Anmeldung unter https://www.frauenwirtschaftstage-sued.de
Zum Auftakt am Donnerstag, 15. Oktober steht im RITZ in Friedrichshafen die Frage im Mittelpunkt, wie weibliche Karrieren tatsächlich verlaufen. Unter dem Titel „Serpentinen statt Überholspur: Was weibliche Karrieren wirklich prägt“ spricht Katja von Glinowiecki, Expertin für Führungskräfteentwicklung, Supervisorin und Gründerin. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr.
Von der Karriereplanung bis zur Unternehmensnachfolge
Das Programm greift unterschiedliche berufliche Herausforderungen auf. In einem Online-Souveränitätstraining am Freitag, 16. Oktober können Frauen üben, souverän aufzutreten, schlagfertig zu kontern und ihr Standing zu stärken. Ebenfalls am 16. Oktober geht es in einem Online-Seminar um Tipps, Angebote und die nötige Power für eine erfolgreiche Unternehmensnachfolge.
Weitere Veranstaltungen bieten Gelegenheit, berufliche Perspektiven zu entwickeln und sich mit konkreten Fragen auseinanderzusetzen. Dazu gehören ein Unternehmenseinblick bei ifm in Tettnang am Montag, 19. Oktober, unter dem Titel „Do what you love. Frauen gestalten ihre Zukunft“ sowie ein Walk & Talk zur beruflichen Neuorientierung in Friedrichshafen am Dienstag, 20. Oktober. Am selben Tag steht in Markdorf die Frage „Mehr Frauen in Führung – was braucht es wirklich?“ auf dem Programm. Ein Praxis-Workshop in Weingarten vermittelt außerdem Grundlagen für einen Businessplan.
Auch der berufliche Wiedereinstieg, gute Zusammenarbeit und die finanzielle Selbstbestimmung sind Themen der FRAUENWIRTSCHAFTSTAGE. So geht es am Donnerstag, 22. Oktober in Weingarten um Tipps und Werkzeuge für den Wiedereinstieg nach einer beruflichen Pause. Eine weitere Veranstaltung in Friedrichshafen beschäftigt sich am selben Tag mit der Frage, wie Zusammenarbeit Spaß machen kann. Am Samstag, 24. Oktober steht in Friedrichshafen die finanzielle Selbstbestimmung von Frauen im Mittelpunkt.
Gleichstellung als wirtschaftliche Chance
Die FRAUENWIRTSCHAFTSTAGE sollen das Potenzial von Frauen sichtbar machen und Karrierewege und Zukunftschancen aufzeigen, auch in der selbstständigen Erwerbstätigkeit. Dahinter steht nicht nur eine gesellschaftliche, sondern auch eine wirtschaftliche Frage: Wie können die Kompetenzen von Frauen besser genutzt und gleiche Chancen auf Einkommen, beruflichen Aufstieg und Führungsverantwortung ermöglicht werden?
Veronika Wäscher-Göggerle, Frauen- und Familienbeauftragte des Bodenseekreises, betont daher: „Die Frauenwirtschaftstage sind keine Veranstaltung für Frauen allein. Sie sind eine Investition in die Zukunft unserer Wirtschaft.“
Die FRAUENWIRTSCHAFTSTAGE werden vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg initiiert. In der Region Bodensee-Oberschwaben organisiert eine Kooperation regionaler Einrichtungen und Institutionen das Programm. Die Veranstaltungen finden sowohl online als auch vor Ort statt.
Bildinfo: Das Team für die FRAUENWIRTSCHAFTSTAGE in der Region Bodensee-Oberschwaben:
Vorn sitzend, links: Tina Frick (Gleichstellungsbeauftragte Landkreis Ravensburg), rechts: Eva-Maria Komprecht (Gleichstellungsbeauftragte Stadt Ravensburg)
sitzend am Tisch, v.l.: Veronika Wäscher-Göggerle (Frauen- und Familienbeauftragte des Bodenseekreises), Babette Reitz (Fachbereichsleitung Weiterbildung Beruf vhs Friedrichshafen), Julia Porsche (Gleichstellungsbeauftragte Stadt Friedrichshafen)
hintere Reihe, v.l.: Gerda Gunnesch (IHK Bodensee-Oberschwaben Weingarten), Martina Schmidt (Kontaktstelle Frau und Beruf Ravensburg-Bodensee-Oberschwaben), Katharina Franken (Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, Agentur für Arbeit Konstanz-Ravensburg-Friedrichshafen), Dr. Anja Wagner (Referentin für Gleichstellung Hochschule Ravensburg-Weingarten)
Foto: Landratsamt Bodenseekreis